Ein 25-jähriger Deutscher wurde mit zwei Haftbefehlen gesucht, musste 13.000 Euro zahlen und verpasste seinen Flug.
Lübeck: Haftbefehle und Geldstrafen am Hamburg Airport

Hamburg (ost)
Am Dienstag versuchte ein 25-jähriger deutscher Bürger von Hamburg nach London Heathrow zu fliegen. Er stellte sich um 04:45 Uhr der Ausreisekontrolle und wurde von Beamten der Bundespolizei überprüft. Eine Überprüfung ergab, dass der Mann mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Seit dem 23. Juli 2025 wird der Mann von der Staatsanwaltschaft am Landgericht Lübeck gesucht. Der Vorwurf lautet: vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis in zwei Fällen. Er sollte eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 150 Euro zahlen. Alternativ standen 30 Tage Ersatzfreiheitsstrafe im Haftbefehl. Der zweite Haftbefehl stammte ebenfalls von der Staatsanwaltschaft am Landgericht Lübeck (datiert auf den 24. Juli 2025). Wegen „Fälschung beweiserheblicher Daten“ sollte er eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 50 Euro zahlen. Alternativ standen 40 Tage Ersatzfreiheitsstrafe im Haftbefehl. Der Mann konnte das Geld nicht vollständig bezahlen und bat in seiner Verzweiflung seine Freundin um Hilfe. Sie ging sofort zur Bank, ließ sich das fehlende Geld auszahlen und eilte zum Flughafen. Schließlich konnten die geforderten 13.000 Euro bezahlt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Untersuchungen wurde der Festgenommene gegen 09:30 Uhr freigelassen. Allerdings hatte er seinen Flug verpasst.
Quelle: Presseportal








