289 Einsatzkräfte kontrollierten 974 Fahrzeuge und 837 Personen, leiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Präventionsarbeit mit Informationsstand und Fahrsimulator.
Niedersachsen: Polizeikontrollen in Hamburg

Hamburg (ost)
Zeitraum: 18.08.2026 bis 20.08.2026; Ort: Hamburger Stadtgebiet
Unter der Führung der Verkehrsdirektionen in Hamburg führten insgesamt 289 Einsatzkräfte in den letzten drei Tagen Kontrollen mit dem Schwerpunkt auf Elektrokleinstfahrzeugen (eKF) durch.
Die Polizeibeamten der Verkehrsdirektionen (VD 2-4 und 6), der Schutz- und Wasserschutzpolizei sowie Polizeikräfte aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein überprüften insgesamt 974 Fahrzeuge, darunter 585 eKF, und 837 Personen und leiteten in diesem Zusammenhang die folgenden Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:
Straftaten
Ordnungswidrigkeiten
Zusätzlich wurden insgesamt 19 Mängelmeldungen – beispielsweise aufgrund fehlender Dokumente oder technischer Mängel – von den Polizeibeamten ausgestellt und es wurden 17 Blutproben entnommen. Des Weiteren wurde 61 Fahrzeugführern vorübergehend die Weiterfahrt untersagt und elf Fahrzeuge sowie elf Führerscheine wurden sichergestellt.
Im Rahmen der Präventionsarbeit führte die Verkehrsdirektion 6 (VD 6) eine Aktion mit dem Thema “Elektrokleinstfahrzeuge” im Westfield Center in der HafenCity durch. Besucher hatten die Möglichkeit, sich an einem Informationsstand mit einem Parcours und einem Fahrsimulator praxisnah zu informieren. Vertreter von Interessenverbänden und Unternehmen, die sich partnerschaftlich mit der Polizei für die Verkehrssicherheit engagieren, brachten zusätzliche fachliche Perspektiven ein.
Es gab folgende Besonderheiten:
Am Dienstag überprüften Einsatzkräfte der VD 3 zwei Minderjährige auf einem E-Scooter. Dabei stellten die Polizeibeamten fest, dass für den eKF keine Versicherung bestand und die Bremsen des Fahrzeugs nur eingeschränkt funktionierten. Zudem wurde festgestellt, dass der E-Scooter Geschwindigkeiten von bis zu 51 km/h erreichen konnte und nicht den Vorschriften entsprach. Die Kinder wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben, die Weiterfahrt wurde untersagt und es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Einige Stunden später wurde eines der Kinder erneut fahrend mit dem E-Scooter von den Polizisten entdeckt, was zur Einleitung eines weiteren Strafverfahrens führte.
Ein 40-jähriger Mann befuhr am Mittwoch verbotenerweise die Fußgängerzone Seevepassage mit seinem eKF und wurde daraufhin von Polizeikräften überprüft. Der Mann zeigte den Beamten offensichtlich ein gefälschtes, bulgarisches Ausweisdokument vor. Die mutmaßliche Fälschung wurde beschlagnahmt. Die Identität des türkischen Mannes konnte vor Ort zweifelsfrei festgestellt werden, daher wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort freigelassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet.
Auf der Bundesautobahn (BAB) 25 fiel den Beamten der VD 4 ein Paketdienstfahrer aufgrund seiner auffälligen Fahrweise auf. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle ergab ein freiwilliger Atemalkoholtest einen Wert von 2,22 Promille, was den Verdacht des Fahrens unter Alkoholeinfluss ergab. Die Beamten ordneten eine Blutprobe bei dem 65-jährigen deutschen Staatsbürger an, untersagten ihm die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren ein.
In der Walddörfer Straße überprüften Polizeibeamte eine 27-jährige Fahrerin eines Smarts. Dabei stellten sie fest, dass die Frau das Fahrzeug ohne gültige Fahrerlaubnis führte. Ihr wurde die Weiterfahrt untersagt, das Auto wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und es wurde ein Strafverfahren gegen die 27-Jährige eingeleitet. Bei der Überprüfung ihres 44-jährigen Beifahrers stellten die Beamten fest, dass er Betäubungsmittel (Kokain) und etwa 3.000 Euro Bargeld bei sich hatte. Bei einer anschließenden Durchsuchung der gemeinsamen Wohnadresse fanden die Beamten weitere Betäubungsmittel (Kokain und Marihuana) sowie weiteres Bargeld und Verpackungsmaterial und stellten diese sicher. Der 44-Jährige wurde nach der erkennungsdienstlichen Behandlung freigelassen und es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.
Die Polizei Hamburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit auf den Straßen Hamburgs zu erhöhen und die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren.
Wen.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hamburg für 2022/2023
Die Drogenraten in der Region Hamburg in Deutschland zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 15.185 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 13.914 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 10.273, wobei 9.123 männliche Verdächtige und 1.150 weibliche Verdächtige waren. Es gab auch 4.343 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen weiter an, mit 17.022 registrierten Fällen und 15.821 gelösten Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 10.839, wobei 9.739 männliche Verdächtige und 1.100 weibliche Verdächtige waren. Es gab auch 5.086 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 15.185 | 17.022 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 13.914 | 15.821 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.273 | 10.839 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.123 | 9.739 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.150 | 1.100 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 4.343 | 5.086 |
Quelle: Bundeskriminalamt








