Ein 31-Jähriger wurde festgenommen, nachdem er einen 25-Jährigen in einem Imbiss lebensgefährlich verletzt hatte. Der Tatverdächtige wurde dem Untersuchungsgefängnis überstellt.
Polizei nimmt 31-Jährigen nach versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-Eimsbüttel vorläufig fest

Hamburg (ost)
Der Vorfall ereignete sich am 29.01.2026 um 15:25 Uhr.
Ort des Geschehens war der Kleine Schäferkamp in Hamburg-Eimsbüttel.
Beamte der Polizei haben gestern einen 31-jährigen Mann vorläufig festgenommen, der verdächtigt wird, einen 25-jährigen Mann in einem Imbiss lebensgefährlich mit einem Messer verletzt zu haben. Der Verdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei betrat ein unbekannter Mann das Schnellrestaurant in Eimsbüttel und griff unerwartet einen 25-jährigen Angestellten im Thekenbereich mit einem Messer an, wodurch er ihn lebensgefährlich in den Bauch stach. Der Täter flüchtete daraufhin aus dem Lokal, während anwesende Zeugen den Notruf wählten.
Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 25-Jährigen nach einer Notoperation in ein Krankenhaus, wo sein Zustand mittlerweile stabil ist.
Mehrere Streifenwagen wurden umgehend zur Fahndung eingesetzt und erhielten Hinweise darauf, dass es sich bei dem Täter um einen 31-jährigen ehemaligen Mitarbeiter des Restaurants handeln könnte.
Die Unterstützungseinheit für schwierige Einsatzlagen der Bereitschaftspolizei (USE) nahm den 31-jährigen Verdächtigen später am Nachmittag vorläufig an seiner Wohnadresse in Langenhorn fest. Bei einer Durchsuchung der Wohnung wurden verschiedene Beweismittel sichergestellt.
Das örtlich zuständige Landeskriminalamt (LKA 133) übernahm die ersten Ermittlungen vor Ort, die nun von der Mordkommission (LKA 41) in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitalverbrechen der Staatsanwaltschaft fortgesetzt werden.
Der 31-jährige Afghane wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in Untersuchungshaft genommen. Ein Haftbefehl wurde mittlerweile erlassen.
Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an.
Ende.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 36 im Jahr 2022 auf 67 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 36 im Jahr 2022 auf 86 im Jahr 2023. Davon waren 31 männlich, 5 weiblich und 18 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








