Einsatzkräfte der Regionalfahndung Eimsbüttel haben zwei Männer vorläufig festgenommen, die in eine Wohnung eingebrochen sein sollen.
Polizei nimmt Einbrecher in Hamburg-Othmarschen fest

Hamburg (ost)
Zeitpunkt des Verbrechens: 06.03.2026, 20:07 Uhr
Ort des Verbrechens: Hamburg-Othmarschen, Jürgen-Töpfer-Straße
Beamte der Regionalfahndung Eimsbüttel nahmen am Freitagabend vorläufig zwei Männer im Alter von 34 und 44 Jahren fest. Sie werden verdächtigt, in eine Wohnung im Stadtteil Othmarschen eingebrochen zu sein.
Verdeckte Ermittler des Polizeikommissariats 23 hörten am Freitagabend verdächtige Geräusche in der Umgebung eines Wohngebiets rund um die Jürgen-Töpfer-Straße und entdeckten kurz darauf Personen in einer dunklen Erdgeschosswohnung. Während die Einsatzkräfte das Mehrfamilienhaus umstellten, verließen die beiden Männer die Wohnung und wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Bei den folgenden Durchsuchungen wurden unter anderem Schmuck und Uhren von den Polizisten sichergestellt.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die weiteren Untersuchungen und brachte die 34 und 44 Jahre alten polnischen Staatsangehörigen in Untersuchungshaft. Ein Richter ordnete die Untersuchungshaft für den jüngeren Verdächtigen an, während sein Komplize mangels Haftgründen freigelassen wurde.
Die Ermittlungen werden nun vom Altonaer Einbruchsdezernat (LKA 122) fortgeführt und sind noch im Gange. In diesem Zusammenhang prüfen die Beamten auch, ob die beiden mutmaßlichen Einbrecher für weitere ähnliche Taten in Frage kommen.
Zim.
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Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hamburg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in der Region Hamburg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2506 Fälle von Einbrüchen gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 3080 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 223 im Jahr 2022 auf 242 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 197 im Jahr 2022 auf 218 im Jahr 2023. Darunter waren 173 männliche und 24 weibliche Verdächtige, wobei 128 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbruchsfälle gemeldet, was die Region mit den meisten registrierten Fällen von Einbrüchen in Deutschland war.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.506 | 3.080 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 223 | 242 |
| Anzahl der Verdächtigen | 197 | 218 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 173 | 188 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 24 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 128 | 143 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei 80 männliche und 6 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Von den 86 Verdächtigen waren 41 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








