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Präventionskampagne in Hamburg

In Hamburg startet die Polizei eine innovative Präventionskampagne gegen Kriminalität. Bürger können ihre eigenen Schutzmaßnahmen einreichen und voneinander lernen.

Quelle: Polizei Hamburg
Foto: Presseportal.de

Hamburg (ost)

Die Polizei Hamburg, Radio Hamburg und lokale Partner starten eine innovative Präventionskampagne, um neue Wege in der Kriminalprävention zu gehen. Unter dem Motto „In Hamburg ist man plietsch – Dein Lifehack gegen krumme Dinger“ können Hamburger Bürger ihre eigenen Tricks und Routinen zum Schutz vor Kriminalität einreichen. Das Ziel ist es, das Bewusstsein der Hamburger Bevölkerung für Kriminalitätsvorbeugung zu schärfen und den Austausch über wirksame Präventionsmaßnahmen zu fördern.

Beteiligung und Wissensaustausch

Vom 19. bis 23. Januar 2026 fordern die Polizei Hamburg, Radio Hamburg und Partner wie Budni, Haspa, Bücherhallen, Ortsämter, ECE-Einkaufszentren und die Verbraucherzentrale Bürgerinnen und Bürger auf, ihre individuellen Maßnahmen zur Verhinderung von Straftaten einzureichen. Egal ob technische Hilfsmittel, clevere Verhaltensweisen oder kleine Routinen – jeder Beitrag ist wichtig und kann anderen helfen, sich besser zu schützen.

Die Einsendungen können bis zum 23. Januar per E-Mail an plietsch@hamburg.de oder bei Radio Hamburg eingereicht werden.

Lifehacks im Fokus

Nach dem Ende des zweiwöchigen Aktionszeitraums werden die Einsendungen ausgewertet und die vier besten Beiträge ausgewählt. Diese werden ab Ende Januar in kurzen Interviews und einer Sondersendung auf Radio Hamburg sowie auf den Social-Media-Kanälen und der Webseite der Polizei Hamburg präsentiert und prämiert. Die Lifehacks werden nicht nur vorgestellt, sondern auch mit polizeilichem Blick bewertet und um weitere wertvolle Präventionstipps ergänzt.

Ausbau des digitalen Präventionsangebots

Die Kampagne markiert auch einen neuen und modernen Weg der direkten Kommunikation zwischen Bevölkerung und Polizei. Das digitale Präventionsangebot der Polizei Hamburg wird weiter ausgebaut: Zukünftig werden regelmäßig Online-Schulungen und Webinare zu Themen wie Einbruchschutz, Online-Risiken für Kinder und Jugendliche, Telefonbetrug oder Verhalten in schwierigen Situationen angeboten. Auch Online-Sprechstunden zu speziellen Themen sind geplant.

Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle am Polizeikommissariat 14 (Caffamacherreihe 4, 20355 Hamburg) wurde dank der großzügigen Unterstützung des Polizeivereins Hamburg e.V. mit modernster Technik ausgestattet, um die vielfältige Kriminalprävention der Hamburger Polizei abzurunden.

Gemeinsam für mehr Sicherheit

Mit norddeutscher Schlauheit können Sie mit kleinen Maßnahmen Straftätern ein Schnippchen schlagen. Die Polizei Hamburg bleibt durch direktere Austauschmöglichkeiten ein verlässlicher Sicherheitspartner für alle Bewohner der Stadt. Gemeinsam einfach plietsch!

Weitere Informationen zur Kampagne, den Einreichungsmöglichkeiten und den geplanten Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite der Polizei Hamburg unter https://www.polizei.hamburg/plietsch, auf unseren Social-Media-Kanälen und bei Radio Hamburg.

Mx.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hamburg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2506 Fälle registriert, wobei 223 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 197, darunter 173 männliche und 24 weibliche Verdächtige. Von den Verdächtigen waren 128 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3080 Fälle, wobei 242 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 218, davon 188 männliche und 30 weibliche Verdächtige. Von den Verdächtigen waren 143 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.506 3.080
Anzahl der aufgeklärten Fälle 223 242
Anzahl der Verdächtigen 197 218
Anzahl der männlichen Verdächtigen 173 188
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 24 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 128 143

Quelle: Bundeskriminalamt

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