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Raub auf Eisdiele in Hamburg-Eppendorf, Polizei sucht dringend Zeuginnen und Zeugen

Am gestrigen Donnerstag wurde in Hamburg-Eppendorf eine Eisdiele überfallen. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung bei der Ergreifung des Täters.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Datum des Vorfalls: 14.05.2026, 16:37 Uhr; Ort des Geschehens: Hamburg-Eppendorf, Eppendorfer Landstraße/ Hegestieg

Gestern wurde in Eppendorf ein Raubüberfall verübt, bei dem ein unbekannter Täter unter Vorhalt eines Messers Bargeld erbeutete. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Ergreifung des Verdächtigen.

Nach aktuellen Informationen betrat ein Mann, der sein Gesicht mit einem grauen Schal bedeckt hatte, am Nachmittag das Eiscafé. Er bedrohte die allein anwesende Angestellte (20) mit einem Messer und zwang sie, Geld aus der Kasse herauszugeben. Anschließend flüchtete der Räuber in eine unbekannte Richtung mit einer geringen Geldsumme.

Trotz einer sofortigen Fahndung mit etwa zehn Streifenwagen, einem Polizeimotorrad und dem Polizeihubschrauber „Libelle“ konnte der Verdächtige nicht festgenommen werden. Seine Beschreibung lautet wie folgt:

Nachdem der Kriminaldauerdienst (LKA 26) die ersten Ermittlungen aufgenommen hatte, wird der Fall nun vom Raubdezernat Eimsbüttel (LKA 134) weiterbearbeitet.

Personen, die Hinweise zum mutmaßlichen Täter geben können oder die etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 bei der Polizei Hamburg zu melden.

Mx.

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Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hamburg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 1756 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2174 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 877 auf 1028. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1045 im Jahr 2022 auf 1190 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 938 männlich und 107 weiblich im Jahr 2022, während es 1095 männliche und 95 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 552 im Jahr 2022 auf 684 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.756 2.174
Anzahl der aufgeklärten Fälle 877 1.028
Anzahl der Verdächtigen 1.045 1.190
Anzahl der männlichen Verdächtigen 938 1.095
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 107 95
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 552 684

Quelle: Bundeskriminalamt

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