Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Raub auf Seniorin in Hamburg-Eimsbüttel

Ein Unbekannter überfiel eine 82-jährige Frau und entkam mit einer Goldkette. Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Der Vorfall ereignete sich am 27.05.2026 um 16:20 Uhr.

Der Ort des Geschehens war der Langenfelder Damm in Hamburg-Eimsbüttel.

Gestern Nachmittag wurde eine 82-jährige Frau im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel von einem Unbekannten überfallen. Die Polizei bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des örtlichen Raubdezernats (LKA 134) befand sich die 82-jährige Rollstuhlfahrerin mit einer Bekannten auf dem Gehweg in der Nähe des Kreisels Müggenkampstraße / Högenstraße / Langenfelder Damm, als sich plötzlich ein Unbekannter näherte und der Seniorin eine Goldkette vom Hals riss. Der Täter flüchtete daraufhin in Richtung Kieler Straße.

Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen konnte der mutmaßliche Räuber nicht festgenommen werden. Er wird wie folgt beschrieben:

Die 82-Jährige blieb bei dem Überfall unverletzt.

Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder Informationen zum Täter haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Schl.

Schnell informiert: Abonnieren Sie jetzt den WhatsApp-Kanal der Polizei Hamburg! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hamburg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1756 Fälle registriert, wovon 877 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 1045, wobei 938 männlich und 107 weiblich waren. 552 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Raubüberfälle auf 2174, wovon 1028 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 1190, wobei 1095 männlich und 95 weiblich waren. 684 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.756 2.174
Anzahl der aufgeklärten Fälle 877 1.028
Anzahl der Verdächtigen 1.045 1.190
Anzahl der männlichen Verdächtigen 938 1.095
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 107 95
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 552 684

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 im Jahr 2022 auf 67 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 im Jahr 2022 auf 86 im Jahr 2023. Darunter waren 31 männliche und 5 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 80 männliche und 6 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 18 im Jahr 2022 auf 41 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24