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Raub in Hamburg-Eimsbüttel

Unbekannte überfallen 97-jährigen Mann in seiner Wohnung. Polizei sucht dringend Zeuginnen und Zeugen.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Vorfallzeit: 08.10.2026, 17:35 Uhr

Ort des Verbrechens: Hamburg-Eimsbüttel, Waterloostraße

Am Abend des Donnerstags wurde ein 97-jähriger Mann in seiner Wohnung in Eimsbüttel von mehreren Unbekannten überfallen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Laut den aktuellen Erkenntnissen der zuständigen Raubabteilung (LKA 134) läuteten zwei vermeintliche Jugendliche an der Wohnungstür des 97-Jährigen. Als der ältere Herr die Tür öffnete, drängten die Unbekannten ihn unerwartet in die Wohnung, woraufhin er stürzte. Die Angreifer durchsuchten dann die Wohnung nach Wertsachen, während der 97-Jährige um Hilfe rief. Als ein Nachbar auf die Situation aufmerksam wurde, flüchteten die beiden Männer zusammen mit einem Komplizen, der im Hausflur wartete, in Richtung Eimsbüttler Straße und vermutlich weiter zum U-Bahnhof Emilienstraße, von wo aus sie mit einer U-Bahn stadtauswärts fuhren.

Ein Rettungswagen brachte den 97-Jährigen vorsorglich in ein Krankenhaus.

Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen mit etwa einem Dutzend Streifenwagen führten nicht zur Verhaftung der Verdächtigen. Sie sollen etwa 15 bis 17 Jahre alt sein, ein “südländisches” Aussehen haben und können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

Täter 2:

Täter 3:

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen vor Ort, die nun vom LKA 134 fortgesetzt werden.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Wen.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei der Großteil der Verdächtigen männlich war. Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass fast die Hälfte der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft waren, nämlich 18 im Jahr 2022 und 41 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland, nämlich 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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