Nach einem Überfall in Hamburg-Marienthal sucht die Polizei nach Zeugen. Ein 69-jähriger Mann wurde von einem Pärchen bedroht und beraubt.
Raub in Hamburg-Marienthal

Hamburg (ost)
Am 21.07.2026, zwischen 14:30 und 15:30 Uhr Ort des Verbrechens: Hamburg-Marienthal, Schimmelmannstraße
Nachdem gestern Nachmittag zwei Unbekannte einen 69-jährigen Mann in seiner Wohnung in Marienthal überfallen haben, bittet die Polizei um Zeugenhinweise.
Laut den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei klingelten eine Frau und ein Mann an der Tür eines Mehrfamilienhauses, gaben sich als Paketzusteller aus und betraten dann die Wohnungstür des 69-jährigen Mannes. Im weiteren Verlauf drangen sie in seine Wohnung ein, bedrohten ihn mit einer Schusswaffe und forderten unter anderem Bargeld. Anschließend flüchtete das Paar in unbekannte Richtung. Sie werden wie folgt beschrieben:
Der Senior, der leicht verletzt wurde, wandte sich am Nachmittag an die Polizei.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen, die mittlerweile von der örtlich zuständigen Abteilung für Raubdelikte (LKA 154) übernommen wurden.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Räubern geben können, werden gebeten, sich unter 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Zim.
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Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hamburg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 1756 Fälle registriert, wovon 877 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 1045, darunter 938 Männer, 107 Frauen und 552 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 2174, wovon 1028 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 1190, darunter 1095 Männer, 95 Frauen und 684 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.756 | 2.174 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 877 | 1.028 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.045 | 1.190 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 938 | 1.095 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 107 | 95 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 552 | 684 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei 80 davon männlich und 6 weiblich waren. 41 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland registriert, insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








