Mehrere Unbekannte überfallen Mann und Frau, Polizei sucht Zeugen. Augenverletzungen bei Opfer, Täter auf der Flucht.
Raub in Hamburg-Rothenburgsort

Hamburg (ost)
Der Vorfall ereignete sich am 08.08.2026 um 16:00 Uhr.
Der Überfall fand in Hamburg-Rothenburgsort in der Großmannstraße statt.
Am Samstagnachmittag wurden ein Mann und eine Frau von mehreren Unbekannten angegriffen und verletzt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Der 53-jährige Mann und seine 57-jährige Begleiterin gingen im Gewerbepark in Rothenburgsort spazieren, um später bei einem Autohändler nach einem Fahrzeug zu suchen. Plötzlich näherten sich zwei Unbekannte den Personen, rissen der Frau den Rucksack weg und setzten Pfefferspray gegen den 53-Jährigen ein, der zu Hilfe kam.
Zur gleichen Zeit hielt ein Mietfahrzeug neben ihnen an, aus dem drei weitere Unbekannte ausstiegen und einer von ihnen ebenfalls Pfefferspray benutzte. Zwei Männer mit der Beute gingen zu Fuß stadteinwärts. Die anderen drei Männer stiegen wieder ins Auto und fuhren ebenfalls stadteinwärts weg.
Der 53-Jährige erlitt leichte Augenverletzungen, die nicht behandelt werden mussten. Die 57-Jährige blieb unverletzt während des Angriffs.
Die Opfer erstatteten später Anzeige und konnten zwei der fünf Angreifer wie folgt beschreiben:
Verdächtiger 1:
Verdächtiger 2:
Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt (LKA 164) durchgeführt und dauern an.
Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Wen.
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Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hamburg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1756 Fälle registriert, von denen 877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 1045, wobei 938 männlich und 107 weiblich waren. 552 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 2174, wobei 1028 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 1190, wobei 1095 männlich und 95 weiblich waren. 684 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.756 | 2.174 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 877 | 1.028 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.045 | 1.190 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 938 | 1.095 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 107 | 95 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 552 | 684 |
Quelle: Bundeskriminalamt








