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Raubdelikt in Hamburg-Hoheluft-Ost

Ein Ehepaar wurde von einem falschen Bankmitarbeiter in der Wohnung beraubt, nachdem er sich Zutritt verschafft hatte. Die Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Zeitpunkt des Verbrechens: 16.04.2026, um 16:35 Uhr

Ort des Verbrechens: Hamburg-Hoheluft-Ost, Eppendorfer Weg

Gestern Nachmittag wurde ein Ehepaar in ihrer Wohnung von einem unbekannten Mann beraubt, der sich als Bankmitarbeiter ausgab, um Zugang zur Wohnung zu erhalten. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach den derzeitigen Ermittlungen wurde gestern ein angeblicher Bankangestellter bei den Senioren (86/85) angerufen und behauptete, dass es Unregelmäßigkeiten auf ihrem Bankkonto gebe. Im Telefonat wurde den Eheleuten angekündigt, dass ein Bankmitarbeiter sie in ihrer Wohnung besuchen werde. Nachdem der Unbekannte zunächst die Bankkarten des 85-jährigen Opfers zur Sicherung entgegennahm, kam er nach einem weiteren Anruf ein zweites Mal zur Wohnung, um auch Wertgegenstände abzuholen. An der Tür zeigte der 85-Jährige dem Mann Goldmünzen, die er jedoch nicht übergeben wollte. Daraufhin griff der Unbekannte unerwartet nach mehreren Münzbehältern, was zu einem Gerangel zwischen den beiden Männern führte, bei dem sich der 85-Jährige leicht am Kopf verletzte.

Der Räuber flüchtete dann mit seiner Beute in unbekannte Richtung.

Die sofortige Fahndung mit mehreren Streifenwagen führte nicht zur Festnahme eines Verdächtigen. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

Ein Rettungswagen der Feuerwehr brachte den älteren Herrn in ein Krankenhaus, wo er aufgrund seiner leichten Verletzung ambulant behandelt wurde. Die 86-jährige Ehefrau blieb unverletzt.

Das Landeskriminalamt (LKA 431) hat die Ermittlungen übernommen.

Personen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Verbrechen gemacht haben oder Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 bei der Polizei Hamburg zu melden.

Ob falsche Bankangestellte, falsche Polizisten, Enkeltrick oder Schockanruf: Die Tricks der Telefonbetrüger sind vielfältig und die Polizei warnt immer wieder davor.

Die Polizei empfiehlt:

Ende

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg zwischen 2022 und 2023 stiegen deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 31 auf 80 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 5 auf 6 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 18 auf 41. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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