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Raubdelikt in Hamburg-Wandsbek

Ein 20-Jähriger wurde in Hamburg-Wandsbek Opfer eines Raubdelikts. Tatverdächtige wurden verhaftet und dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Der Vorfall ereignete sich am 06.09.2026 um 19:30 Uhr.

Ort des Geschehens waren der Holstenhofweg in Hamburg-Wandsbek und die Dannerallee in Hamburg-Horn.

Nach einem schweren Raubüberfall auf einen 20-Jährigen Anfang September wurden gestern ein 33-jähriger Verdächtiger und seine 20-jährige Komplizin von Polizeikräften verhaftet. Beide wurden ins Untersuchungsgefängnis gebracht.

Gemäß den bisherigen Erkenntnissen der örtlichen Kriminalpolizei verabredete sich der 20-Jährige über eine Social-Media-Plattform mit einer Frau und traf sie am Holstenhofweg. Während des Treffens stieg plötzlich ein weiterer Mann in das Auto der Frau, bedrohte den 20-Jährigen mit einer Schusswaffe und griff ihn an. Unter ständiger Bedrohung fuhren alle drei Personen zur Wohnung des 20-Jährigen im Stadtteil Horn. Dort nahmen die Frau und ihr Komplize Schmuck und einen Safe an sich und flohen dann mit dem Auto in unbekannte Richtung.

Die alarmierten Streifenwagenbesatzungen leiteten sofort Fahndungsmaßnahmen ein, die jedoch nicht zur Festnahme der Verdächtigen führten.

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen des örtlichen Landeskriminalamts und einer Auswertung von Videomaterial gerieten die 20-jährige Deutsche und der 33-jährige Türke in den Fokus der Ermittler. Die Staatsanwaltschaft erwirkte über das Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für zwei Wohnungen sowie Haftbefehle gegen die beiden Verdächtigen.

Spezialkräfte verhafteten die 20-Jährige gestern vor ihrer Wohnung im Stadtteil Neuallermöhe und durchsuchten anschließend ihre Wohnung. Den 33-Jährigen nahmen die Einsatzkräfte im Stadtteil Billstedt fest und durchsuchten danach die zweite Wohnung. Im Rahmen der Maßnahmen stellten die Polizisten mehrere Beweismittel sicher und brachten die Verdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ins Untersuchungsgefängnis. Die Ermittlungen dauern an.

Ende.

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Quelle: Presseportal

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