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Reeperbahn: Mann leistet erhebliche Widerstandshandlungen

Ein 26-jähriger Mann verletzt Bundespolizisten und flieht in eine abfahrbereite S-Bahn, wird aber festgenommen.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Nach den aktuellen Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll ein Mann (26 Jahre alt) am 05.09.2026 gegen 04:10 Uhr am Bahnsteig des S-Bahnhofs Reeperbahn erheblichen Widerstand gegenüber den eingesetzten Bundespolizisten geleistet haben.

Vorher war eine Präsenzstreife der Bundespolizei auf dem Bahnsteig und schlichtete einen lauten, verbalen Streit zwischen vier Personen. Plötzlich störte ein 26-jähriger Mann, der zuvor nicht am Streit beteiligt war, die polizeilichen Maßnahmen, indem er sich zwischen die Beamten stellte und laut dazwischen schrie.

Der deutsche Staatsbürger erhielt einen Platzverweis für den Bereich, weigerte sich jedoch zu gehen und änderte sein Verhalten nicht. Daher versuchten die eingesetzten Bundespolizisten (29 und 34 Jahre alt), den Platzverweis durchzusetzen und den Mann aus dem Bereich zu entfernen. Dabei leistete der Mann erheblichen Widerstand und schlug dem 29-jährigen Bundespolizisten unvermittelt ins Gesicht. Danach flüchtete er in eine abfahrbereite S-Bahn.

Mit einer zusätzlich angeforderten Bundespolizeistreife gelang es vier Bundespolizisten, den Mann in einer abfahrbereiten S-Bahn trotz weiteren erheblichen Widerstandes zu Boden zu bringen, zu fesseln und festzunehmen. Die Tat wurde von den Beamten mit einer Bodycam aufgezeichnet. Bei den Widerstandshandlungen wurden keine Bundespolizisten verletzt.

Der leicht alkoholisierte Mann (0,61 Promille Atemalkoholwert) wurde in Gewahrsam genommen und zum Bundespolizeirevier Altona gebracht. Auch während der Überführung leistete der Verdächtige weiterhin Widerstand, trat in Richtung der Beamten und beleidigte sie verbal. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und ausreichender Beruhigung musste er aufgrund fehlender Haftgründe aus dem Gewahrsam entlassen werden.

Gegen den Beschuldigten wurden Strafverfahren unter anderem wegen “Körperverletzung, Beleidigung, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte” eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg durchgeführt.

WL

Quelle: Presseportal

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