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Reeperbahn: Zwei Männer stürzen in Gleisbereich

Zwei Männer (41 und 57 Jahre) kämpfen auf dem Bahnsteig, fallen ins Gleis, werden festgenommen und einer medizinisch versorgt.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll es am 20.03.2026 gegen 02:00 Uhr zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen zwei Männern (Alter: 41 und 57 Jahre) auf dem Bahnsteig im Bahnhof S-Bahnhof Reeperbahn gekommen sein. Die Personen sollen wechselseitig mit Faustschlägen gegen die Köpfe und Oberkörper des jeweils anderen geschlagen haben. Im Rahmen der körperlichen Auseinandersetzung sollen dabei die deutschen Staatsangehörigen gemeinsam in das Gleis 1 gefallen sein. Nach dem Sturz sollen sie die wechselseitigen Angriffe beendet haben und auf den Bahnsteig zurückgeklettert sein.

Zur Tatzeit fand im S-Bahnhof Reeperbahn Regelbetrieb statt, sodass folglich jederzeit ein Zug auf dem betroffenen Gleis 1 hätte verkehren und die ins Gleis gefallenen Personen hätte erfassen können.

Aufmerksame Bundespolizisten erkannten den Sachverhalt im Bundespolizeirevier Altona bei Sichtung der Videoüberwachungsanlage des S-Bahnhofs Reeperbahn. Umgehend erreichten alarmierte Bundespolizisten den Einsatzort.

Durch die Bundespolizei konnten zwei Zeugen (Alter: 50 und 31 Jahre) auf dem Bahnsteig ermittelt werden, die den oben beschriebenen Tatablauf bestätigten.

Zudem konnten die eingesetzten Bundespolizisten noch vor Ort die zwei an der körperlichen Auseinandersetzung beteiligten Personen festnehmen. Die Beschuldigten bestätigten, dass sie sich wechselseitig mit Faustschlägen attackiert hätten und wollten ansonsten keine weiteren Angaben zur Sache machen. Der 41-Jährige hatte ein Hämatom im Gesicht und klagte über Schmerzen an einer Schulter und im Hüftbereich. Er wurde mit einem angeforderten Rettungswagen einem Krankenhaus zur medizinischen Versorgung zugeführt. Der 57-Jährige hatte keine äußerlichen Verletzungen und lehnte die Behandlung durch eine Rettungswagenbesatzung ab. Er wurde nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen entlassen.

Der Auslöser der körperlichen Auseinandersetzung bleibt Gegenstand der Ermittlungen. Zur genauen Alkoholisierung der Beteiligten kann die Bundespolizei keine Angaben machen.

Es wurde gegen jeden Beschuldigten jeweils ein Strafverfahren wegen der Straftat „Körperverletzung“ eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

Aus aktuellem Anlass warnt die Hamburger Bundespolizei wiederholt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen: „Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten! Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen, oftmals sind die Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer. In diesem Fall befanden sich die Männer auch in der Nähe der Stromschiene. Diese führen 1.200 Volt Gleichstrom. Eine Berührung ist lebensgefährlich.“

Hinweis:

Das Videomaterial der Überwachungskameras kann im laufenden Strafverfahren nicht an Medienvertreter weitergegeben werden.

WL

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in der Region Hamburg insgesamt 63.706 Verkehrsunfälle. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.679 Fälle aus, was 2,64% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 342, was 0,54% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 53.904 Fälle, was 84,61% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 8.881 Unfälle, was 13,94% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 Fälle (0,11%) und auf Autobahnen 377 Fälle (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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