Im Rahmen der europaweiten Aktion führte die Polizei umfangreiche Verkehrskontrollen durch. Es wurden 763 Fahrzeuge und 421 Personen überprüft.
ROADPOL “Safety Days” in Hamburg

Hamburg (ost)
Zeiten: 17. September 2026, von 06:00 bis 22:00 Uhr
Orte: Stadtgebiet Hamburg
Gestern führten Polizistinnen und Polizisten aller Verkehrsdirektionen im Rahmen der europaweiten Aktion ROADPOL “Safety Days” umfangreiche mobile und stationäre Verkehrskontrollen durch. Zahlreiche Polizeikommissariate und die Akademie der Polizei waren beteiligt. Insgesamt wurden 763 Fahrzeuge und 421 Personen überprüft.
Das Ziel der Aktion war die Bekämpfung von Hauptunfallursachen wie überhöhter Geschwindigkeit, Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, Ablenkung und die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Folgende Verstöße wurden festgestellt:
Strafverfahren
Ordnungswidrigkeitenverfahren
Zusätzlich wurden 14 Mängelmeldungen aufgrund technischer Beanstandungen an den Fahrzeugen oder fehlender Dokumente ausgestellt.
Während der Kontrolle wurden insgesamt 16.878 Fahrzeuge mit verschiedenen Geschwindigkeitsmessgeräten erfasst. Von diesen wurden 1.494 mit einer relevanten Geschwindigkeitsüberschreitung registriert. Der höchste Wert lag bei 120 km/h auf der Finkenwerder Straße, wo 60 km/h erlaubt sind.
Beamte der VD 6 begleiteten den Einsatz polizeipräventiv mit Informationsständen im Bereich des Einkaufszentrums Hamburger Meile zum Thema “falsch abgestellte E-Scooter”. Das Ziel war es, Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen für die Gefahren zu sensibilisieren, die durch unsachgemäß abgestellte Fahrzeuge entstehen.
Die Polizei Hamburg setzt mit diesen Kontrollen ein deutliches Zeichen für mehr Verkehrssicherheit und wird auch weiterhin Maßnahmen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen durchführen.
Mar.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hamburg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 63.706 Unfälle. Davon entfallen 7.781 Unfälle auf Personenschäden, was 12,21% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.679 Fälle aus, was 2,64% entspricht. 342 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 53.904 Fälle, was 84,61% entspricht. Innerorts ereigneten sich 8.881 Unfälle, was 13,94% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 Unfälle (0,11%) und auf Autobahnen 377 Unfälle (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 63.706 |
| Unfälle mit Personenschaden | 7.781 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.679 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 342 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 53.904 |
| Ortslage – innerorts | 8.881 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 377 |
| Getötete | 28 |
| Schwerverletzte | 701 |
| Leichtverletzte | 8.602 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








