Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Schleswig-Holstein: Verbundeinsatz gegen Arbeitsaufnahme und Sozialleistungsbetrug

Im Rahmen eines Verbundeinsatzes in Hamburg wurden gestern Verkehrskontrollen durchgeführt, um unerlaubte Arbeitsaufnahme und Sozialleistungsbetrug einzudämmen.

Foto: unsplash

Hamburg (ost)

Zeit: 01.04.2026, von 08:30 Uhr bis 13:00 Uhr Ort: Hamburg-Eidelstedt, Schnackenburgallee und Hamburger Innenstadt

Gestern haben Einsatzkräfte der Verkehrsdirektionen (VD 2, VD 3, VD 4) der Polizei Hamburg zusammen mit dem Zollamt Hamburg, der Agentur für Arbeit und dem Landeskriminalamt Schleswig-Holstein Verkehrskontrollen durchgeführt. Der Schwerpunkt lag auf der Bekämpfung von unerlaubter Arbeit und Sozialleistungsbetrug.

In der Vergangenheit haben Polizeibeamte oft festgestellt, dass Zustellerfahrzeuge technische Mängel aufweisen, insbesondere bei Reifen, Bremsen oder Lichtern, sowie bei der Ladungssicherung. Darüber hinaus haben Zusteller wiederholt ohne gültige Fahrerlaubnis und gegen Sozialvorschriften verstoßen.

Die zuständigen Behörden haben Verstöße im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Sozialleistungen im Zustellgewerbe festgestellt.

Das Ziel war es, die Effektivität bei der Bekämpfung von Sozialleistungsbetrug durch enge Zusammenarbeit zu steigern.

Bei den Kontrollen wurden insgesamt 44 Fahrzeuge und 47 Personen überprüft, 30 Beamte waren im Einsatz.

Mitarbeiter der Agentur für Arbeit haben elf Personen kontrolliert, bei zwei bestand der Verdacht auf unerlaubte Arbeit. Bei einer Person bestand der Verdacht auf Scheinselbstständigkeit.

Beamte des Zolls haben 47 Personen kontrolliert, bei 13 wurde der Verdacht auf unerlaubte Arbeit festgestellt.

Bei einem 30-jährigen Ghanaer bestand der Verdacht auf illegalen Aufenthalt in Deutschland. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.

Insgesamt wurden zwölf Personen vorläufig die Weiterfahrt untersagt.

Ein Lieferwagenfahrer stand unter dem Verdacht, unter dem Einfluss von Marihuana zu fahren. Ein anderer fuhr ohne gültige Fahrerlaubnis. In beiden Fällen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Bei zehn Fahrern wurde eine mangelnde Ladungssicherung festgestellt, was zu Ordnungswidrigkeitenverfahren führte.

Außerdem wurden acht Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen Lenk- und Ruhezeiten eingeleitet.

Diese Kontrolle war der Beginn weiterer gemeinsamer Maßnahmen, um Verstöße konsequent zu ahnden und die Bürger weiter zu sensibilisieren.

Wen.

Schneller informiert: Abonnieren Sie jetzt den WhatsApp-Kanal der Polizei Hamburg! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hamburg für 2022/2023

Die Drogenraten in der Region Hamburg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 15.185 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 17.022 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 13.914 auf 15.821. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 10.273 und stieg 2023 auf 10.839. Von den Verdächtigen waren 9.123 männlich und 1.150 weiblich. 2022 waren 4.343 nicht-deutsche Verdächtige, während es 2023 bereits 5.086 waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.185 17.022
Anzahl der aufgeklärten Fälle 13.914 15.821
Anzahl der Verdächtigen 10.273 10.839
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.123 9.739
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.150 1.100
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 4.343 5.086

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hamburg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 63.706 Unfälle. Davon endeten 7781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1679, was 2,64% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 342 Fälle aus, also 0,54%. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 53.904, was 84,61% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 8881 Unfälle (13,94%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 (0,11%) und auf Autobahnen 377 (0,59%). Die Anzahl der Getöteten betrug 28, Schwerverletzte 701 und Leichtverletzte 8602.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24