Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen nach Schüssen auf Lebensmittelgeschäft. Unbekannte flüchteten nach Vorfall.
Schussabgabe auf Supermarkt in Hamburg-Billstedt

Hamburg (ost)
Der Vorfall ereignete sich am 23.03.2026 um 22:17 Uhr.
Der Vorfall fand in Hamburg-Billstedt, in der Möllner Landstraße statt.
Am gestrigen Abend feuerten vermutlich zwei Unbekannte mehrere Schüsse auf die Eingangstür eines Lebensmittelgeschäfts im Hamburger Stadtteil Billstedt ab. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach bisherigen Erkenntnissen haben zwei Unbekannte gestern Abend im Stadtteil Billstedt mehrere Schüsse auf den Eingangsbereich eines bereits geschlossenen Supermarktes abgefeuert und sind dann über den Billstedter Marktplatz in unbekannte Richtung geflohen. Ein Mitarbeiter des Geschäfts entdeckte heute Morgen bei der Öffnung des Supermarktes eine beschädigte Fensterscheibe an der Eingangstür und alarmierte die Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats 42 dokumentierte daraufhin mehrere vermutliche Einschusslöcher und sicherte mehrere Patronenhülsen in der Nähe des Tatortes.
Die Ermittlungen vor Ort wurden von Beamtinnen und Beamten des örtlich zuständigen Landeskriminalamts (LKA 164) übernommen. Die beiden Gesuchten werden wie folgt beschrieben:
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Zeuginnen und Zeugen, die Informationen zu den Tatverdächtigen haben oder sonstige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Hinweistelefon der Polizei unter 040 4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Ende.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 31 auf 80 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 5 auf 6 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 18 auf 41. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








