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Schussabgaben in Hamburg-Heimfeld

Ein 55-jähriger Mann wurde durch Schüsse am Bein lebensgefährlich verletzt. Die Polizei sucht dringend Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Der Vorfall ereignete sich am 15.09.2026 um 00:38 Uhr.

Der Ort des Geschehens war die Schwarzenbergstraße in Hamburg-Heimfeld.

In der vergangenen Nacht wurde ein 55-jähriger Mann in Heimfeld durch einen Schuss ins Bein lebensgefährlich verletzt. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Nach den bisherigen Informationen der Kriminalpolizei haben Anwohner in der Nähe einer Drogenhilfeeinrichtung Schüsse gehört und mehrere Personen weglaufen sehen.

Die ersten Polizeiwagen, die am Ort eintrafen, fanden den Mann mit einer Schusswunde im Bein und leisteten Erste Hilfe. Die Feuerwehr brachte ihn ins Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Sein Zustand ist derzeit stabil.

Trotz Fahndungsmaßnahmen mit vielen Polizeiwagen, Diensthundeführern und Bundespolizeieinsätzen konnten die Verdächtigen bisher nicht festgenommen werden.

Die drei bis vier Männer, die nach den Schüssen weggelaufen sind, wurden als 20 bis 25 Jahre alt beschrieben.

Ob sie Verdächtige sind, ist noch nicht klar und wird weiter untersucht.

Das LKA 26 hat die ersten Ermittlungen übernommen, die nun vom Landeskriminalamt fortgesetzt werden.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder Beobachtungen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/ 4286 – 56789 oder bei der Polizei zu melden.

Ende

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Interessanterweise waren fast die Hälfte der Verdächtigen im Jahr 2023 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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