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Schwerer Bahnbetriebsunfall in Hamburg

Ein Bauzug kollidierte mit einem Werkzeuganhänger, keine Verletzten, Ermittlungen laufen.

Foto: unsplash

Hamburg (ost)

Nach den ersten Erkenntnissen der Bundespolizeiinspektion Hamburg stieß ein Bauzug am 17.09.2026 gegen 23:29 Uhr einige hundert Meter hinter dem Bahnhof Bergedorf aus bislang ungeklärten Gründen mit einem auf den Gleisen stehenden Werkzeuganhänger einer Baustellenmannschaft zusammen.

Der Bauzug, der in den Anhänger fuhr, war nach den aktuellen Ermittlungen nicht für die Baustelle vorgesehen. Der Lokführer gab an, dass der Bauzug etwa 60 km/h fuhr. Ein Sicherungsposten habe die herannahende Diesellok auf der gesperrten Strecke bemerkt und die Arbeiter auf und neben den Gleisen gewarnt.

Daraufhin hätten die Arbeiter sofort die Gleise verlassen. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen der Bundespolizei wurde bei diesem Unfall keiner der 18 Personen verletzt.

Die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Hamburg, der Hamburger Landespolizei und der Feuerwehr erreichten den Unfallort im Rahmen der Rettungskette sofort. Insgesamt wurden 10 Polizeistreifen eingesetzt. Die Zeugen wurden von den Einsatzkräften befragt und das KIT Hamburg wurde alarmiert. Dieses kümmerte sich dann um die Bauarbeiter.

Der Lokführer des betroffenen Zuges stand unter Schock und wurde abgelöst. Zur Höhe des Schadens können derzeit keine Angaben gemacht werden. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs durch grob fahrlässiges Verhalten wurde eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg durchgeführt. Der Unfallort wurde dem DB-Notfallmanager gegen 02:05 Uhr übergeben.

Hinweise:

Die Bundespolizei bittet um Verständnis, dass derzeit keine weiteren Informationen über die Pressemitteilung hinaus gegeben werden können. Die Ermittlungen der Bundespolizei zum Bahnunfall laufen auf Hochtouren, werden aber sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

RH

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 63.706 Verkehrsunfälle in Hamburg. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,64% der Gesamtunfälle aus, mit insgesamt 1.679 Fällen. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, beliefen sich auf 342, was 0,54% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle machten den Großteil aus, nämlich 84,61% oder 53.904 Fälle. Von den Unfällen ereigneten sich 8.881 innerorts (13,94%), 73 außerorts (0,11%) und 377 auf Autobahnen (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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