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Tataufklärung nach Geldautomatensprengung in Hamburg-Bramfeld

Das Landeskriminalamt hat fünf Tatverdächtige ermittelt, darunter ein 26-jähriger Deutscher, der in Spanien verhaftet wurde. Weitere Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Der Vorfall ereignete sich am 08.05.2025 um 03:03 Uhr.

Der Ort des Geschehens war die Fabriciusstraße in Hamburg-Bramfeld.

Nachdem Unbekannte im vergangenen Mai einen Geldautomaten im Stadtteil Bramfeld gesprengt hatten, konnten nun fünf Verdächtige vom Landeskriminalamt ermittelt werden. Ein 26-jähriger Deutscher wurde Ende Juli in Spanien festgenommen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Ursprungsmeldung unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6029265.

Im Rahmen der ausführlichen Untersuchungen des zuständigen Landeskriminalamtes (LKA 44) identifizierten die Ermittler, unter anderem durch kriminaltechnische Analysen, einen 22-jährigen Afghanen und einen 23-jährigen Deutschen als Verdächtige. Die Männer stehen im Verdacht, gemeinsam die Geldautomatensprengung durchgeführt und Bargeld aus dem Automaten gestohlen zu haben. Den Großteil ihrer Beute verloren die Verdächtigen bei der Flucht vor der Polizei.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wird ein 26-jähriger Deutscher verdächtigt, die Männer telefonisch bei der Ausführung der Tat unterstützt zu haben.

Zwei 22-jährige Deutsche wurden von den Polizeibeamten als weitere Beteiligte identifiziert. Einer von ihnen wird verdächtigt, das Fluchtfahrzeug über eine Autovermietungsfirma beschafft zu haben. Der andere soll zur Tatzeit einen falschen Notruf abgesetzt haben.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der drei 22- und 23-jährigen Deutschen sowie des 22-jährigen Afghanen. Die Durchsuchungen fanden bereits im Sommer 2025 statt, bei denen die Ermittler Beweismittel sicherstellten.

Ein Haftbefehl wurde für den 26-Jährigen erlassen. Er wurde Ende Juli dieses Jahres in Almeria (Spanien) von den spanischen Behörden festgenommen. Gegen die vier in Deutschland verbliebenen Beschuldigten hat die Staatsanwaltschaft Hamburg Anklage erhoben.

Die gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Hamburg und Polizei dauern an.

Pap.

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Quelle: Presseportal

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