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Todesermittlungen nach Fund eines Leichnams in Hamburg-Rissen

Ein 27-jähriger Mann wurde tot in einem Waldstück gefunden. Die Polizei sucht dringend Zeuginnen und Zeugen.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Zeitpunkt der Feststellung: 11.06.2026, 16:04 Uhr

Ort: Hamburg-Rissen, In de Bargen

Am gestrigen Nachmittag wurde ein 27-jähriger Mann in einem Waldstück im Hamburger Stadtteil Rissen tot aufgefunden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Informationen entdeckten Passantinnen den leblosen 27-jährigen Mann im Waldstück und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Die alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehr setzten die Maßnahmen fort und stellten kurz darauf den Tod des Mannes fest.

Verschiedene Streifenwagenbesatzungen sicherten daraufhin den Fundort und trafen erste Maßnahmen.

Die Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamts (LKA 41) übernahmen vor Ort die ersten Untersuchungen und stellten mehrere Verletzungen am Körper des Verstorbenen fest.

Die Mordkommission übernahm in Absprache mit der Abteilung für Kapitalverbrechen der Staatsanwaltschaft noch am selben Abend die weiteren Ermittlungen. Es muss nun auch geklärt werden, ob der Fundort auch der eigentliche Tatort ist.

Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes (KIT) übernahm die psychosoziale Akutbetreuung der Zeuginnen und Zeugen.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem möglichen Tathergang oder anderen Beobachtungen in diesem Zusammenhang haben, sich unter 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Schl.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei 80 männliche Verdächtige und 6 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. Insgesamt waren 41 der Verdächtigen nicht deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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