Gestern Abend kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen vier Männern, bei der einer von ihnen tödlich und ein weiterer zunächst lebensbedrohlich verletzt wurde. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Tödliche Auseinandersetzung in Hamburg-Farmsen-Berne

Hamburg (ost)
Der Vorfall ereignete sich am 25.07.2026 um 22:47 Uhr.
Ort des Geschehens: Hamburg-Farmsen-Berne, Berner Heerweg, U-Bahnhof Berne.
Gestern Abend kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen vier männlichen Personen, bei der einer von ihnen tödlich verletzt wurde und ein anderer zunächst lebensbedrohlich verletzt wurde. Die Polizei sucht nach Zeuginnen und Zeugen.
Nach den bisherigen Informationen der Strafverfolgungsbehörden kam es gestern Abend zu einer Konfrontation zwischen vier Männern in der Nähe des U-Bahnhofs Berne. Es wird auch berichtet, dass Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben wurden.
Während der Auseinandersetzung erlitten ein 24-jähriger und ein 19-jähriger Mann lebensbedrohliche Stichverletzungen. Beide wurden von Rettungswagen mit Notärzten ins Krankenhaus gebracht. Der 24-Jährige erlag später seinen Verletzungen, während der Zustand des Jüngeren nach einer Notoperation stabilisiert wurde.
Nach sofortigen Fahndungsmaßnahmen mit über einem Dutzend Streifenwagenbesatzungen führten Hinweise von Zeuginnen und Zeugen zur vorläufigen Festnahme eines 22-jährigen ungarischen Staatsbürgers, der sich mit einem Taxi vom Tatort entfernt hatte. Gegen ihn wird derzeit wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.
Die Suche nach dem vierten Beteiligten läuft noch.
Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes kümmerte sich um die psychosoziale Akutbetreuung von Zeuginnen und Zeugen sowie Angehörigen.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) leitete die ersten Untersuchungen am Tatort ein, die später in der Nacht von der Mordkommission (LKA 41) in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitaldelikte bei der Staatsanwaltschaft übernommen wurden. Im Rahmen der Maßnahmen wurden eine Schreckschusswaffe und mehrere Messer sichergestellt.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu dem noch unbekannten Beteiligten geben können, werden gebeten, sich unter 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Zim.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 36 auf 67 an, während die Anzahl der Verdächtigen von 36 auf 86 anstieg. Davon waren 31 männliche und 5 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 80 männliche und 6 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 18 auf 41 an. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








