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Tödlicher Arbeitsunfall in Hamburg-Wilhelmsburg und Auffinden eines Leichnams in Hamburg-Rissen

Im Juni ereignete sich ein schwerer Arbeitsunfall auf einer Baustelle in Wilhelmsburg. Passantinnen fanden kurz darauf den Leichnam eines 27-Jährigen in Rissen.

Zeugenaushang
Foto: Presseportal.de

Hamburg (ost)

Datum: 11.06.2026

Orte: Hamburg-Wilhelmsburg, Fährstraße und Hamburg-Rissen, In den Bargen

Im Monat Juni gab es einen schweren Arbeitsunfall auf einer Baustelle in der Fährstraße im Stadtteil Wilhelmsburg. Kurz darauf wurde die Leiche eines 27-jährigen Mannes in Hamburg-Rissen gefunden. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln derzeit wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und suchen weiterhin nach Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei kam es Anfang Juni bei Abrissarbeiten an einem Mehrfamilienhaus zu einem Arbeitsunfall, bei dem ein 27-jähriger Mann schwer verletzt wurde und starb.

Unbekannte brachten den bereits verstorbenen Mann nach Hamburg-Rissen und ließen ihn dort in einem Waldstück liegen.

Später fanden Passanten die leblose Person und alarmierten den Polizeinotruf. Für weitere Informationen wird auf die ursprüngliche Pressemitteilung https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6293175 verwiesen.

Die Ermittlungen begannen zunächst durch die Mordkommission (LKA 41) in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg und werden nun von der Fachdienststelle für Arbeitsunfälle im Landeskriminalamt (LKA 45) fortgesetzt. Sie dauern noch an.

Schon in der 27. Kalenderwoche wurde ein Zeugenaufruf im Bereich der Baustelle veröffentlicht (siehe Anhang).

Die Polizei bittet weiterhin Zeugen, die Informationen zu den Vorfällen, beteiligten Personen, Fahrzeugen oder anderen Beobachtungen haben, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 bei der Hinweisstelle der Polizei Hamburg oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

Wen.

Alles Wichtige rund um das Blaulicht – Informationen der Polizei Hamburg per WhatsApp! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 im Jahr 2022 auf 86 im Jahr 2023. Davon waren 31 männlich, 5 weiblich und 18 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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