Ein 40-Jähriger stellt sich bei der Polizei nachdem er seine Ehefrau getötet hat. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
Tötungsdelikt in Hamburg-Barmbek-Süd

Hamburg (ost)
Der Vorfall ereignete sich am 17.09.2026 um 08:15 Uhr.
Ort des Geschehens war die Von-Essen-Straße in Hamburg-Barmbek-Süd.
Ein Mann im Alter von 40 Jahren wird verdächtigt, am Donnerstagmorgen seine 34-jährige Ehefrau in ihrer Wohnung in Hamburg-Barmbek-Süd ermordet zu haben. Anschließend stellte er sich der Polizei. Die Ermittlungen liegen nun bei der Mordkommission.
Nach bisherigen Erkenntnissen betrat heute Morgen ein 40-jähriger Afghane das Polizeikommissariat 31 (PK 31) und gestand, seine Ehefrau getötet zu haben. Die Polizei suchte sofort die Wohnung in der Von-Essen-Straße auf und fand dort eine leblose Frau.
Die Rettungskräfte der Feuerwehr, die ebenfalls alarmiert wurden, übernahmen die Reanimationsmaßnahmen, die von den Polizeikräften begonnen wurden, und brachten die 34-jährige Frau in ein Krankenhaus. Dort verstarb sie kurze Zeit später.
Die Polizei nahm den 40-jährigen Verdächtigen vorläufig fest.
Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes kümmerte sich um die psychosoziale Akutbetreuung der Angehörigen.
Die Mordkommission (LKA 41) übernahm unter enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hamburg (Abteilung für Kapitaldelikte) die Ermittlungen am Ort des Geschehens.
Der 40-jährige Tatverdächtige wird in Untersuchungshaft genommen und muss sich morgen vor einem Haftrichter verantworten.
Die Ermittlungen dauern an.
Mar.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 31 auf 80 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 5 auf 6 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 18 auf 41. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








