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Tötungsdelikt in Hamburg-Eißendorf – Belohnung ausgesetzt

Ein 24-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt und später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Die Staatsanwaltschaft setzt 5.000 Euro Belohnung aus.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Zeitpunkt des Verbrechens: 06.02.2026, 21:30 Uhr bis 07.02.2026, 01:50 Uhr Ort des Verbrechens: Hamburg-Eißendorf

Ein junger Mann im Alter von 24 Jahren wurde Anfang Februar lebensgefährlich verletzt in der Göhlbachtalstraße aufgefunden und von Feuerwehr-Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf seinen schweren Verletzungen erlag. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden handelt es sich bei dem Fundort nicht um den eigentlichen Tatort. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Person oder Personen, die den 24-Jährigen durch Gewalt lebensgefährlich verletzt haben, möglicherweise aus dem persönlichen Umfeld des Opfers stammen könnten. Das Verbrechen könnte mit Geldforderungen in Verbindung stehen.

Im Zuge des Ermittlungsverfahrens hat die Staatsanwaltschaft nun eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für hilfreiche Hinweise ausgesetzt.

Für weitere Details wird auf die vorherige Pressemitteilung verwiesen, die unter folgendem Link zu finden ist: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6212319.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg bietet nun eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro (in Worten: fünftausend) für Informationen an, die zur Aufklärung des Verbrechens und zur Ermittlung oder Ergreifung der Täter führen. Auch anonyme Hinweise werden entgegengenommen.

Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen bestimmt und nicht für Beamte, deren Pflicht die Verfolgung von Straftaten ist.

Die Verteilung der Belohnung erfolgt ohne Möglichkeit der Anfechtung. Die Polizei Hamburg wird von Ansprüchen Dritter, die sich aus der Belohnung ergeben, freigestellt.

Hinweise werden von allen Polizeidienststellen, der Hinweis-Hotline der Polizei Hamburg unter der Nummer 040 4286-56789 oder dem

Landeskriminalamt Hamburg, LKA 41

Bruno-Georges-Platz 1, 22297 Hamburg E-Mail: lkahh412@polizei.hamburg.de

entgegengenommen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Staatsanwaltschaft Hamburg unter https://justiz.hamburg.de/staatsanwaltschaften/auslobungen

Ende

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 36 Verdächtige, davon waren 31 männlich und 5 weiblich. 18 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wovon 67 gelöst wurden. Es gab insgesamt 86 Verdächtige, davon waren 80 männlich und 6 weiblich. 41 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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