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Tötungsdelikt in Hamburg-Eißendorf, Belohnung für Hinweise

Die Staatsanwaltschaft Hamburg setzt 5.000 Euro Belohnung für Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens aus, die möglicherweise aus dem persönlichen Umfeld des Opfers stammen.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Zeitpunkt des Verbrechens: 06.02.2026, 21:30 Uhr bis 07.02.2026, 01:50 Uhr Ort des Verbrechens: Hamburg-Eißendorf

Anfang des Monats Februar wurde ein 24-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt in der Straße Göhlbachtal gefunden und von Feuerwehr-Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf seinen schweren Verletzungen erlag.

Die anfängliche Annahme, dass das Opfer sich mit einem Freund an der Bushaltestelle Mehringweg getroffen und dort von mehreren maskierten Angreifern überfallen wurde, konnte mittlerweile widerlegt werden. Die entsprechende Pressemitteilung lautete: POL-HH: 260207-1.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden handelt es sich bei dem Fundort nicht um den tatsächlichen Ort des Verbrechens. Es wird vermutet, dass das Opfer nach den Verletzungen von den Tätern an den späteren Fundort gebracht wurde.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter möglicherweise aus dem persönlichen Umfeld des Opfers stammen. Das Verbrechen könnte mit Geldforderungen in Verbindung stehen.

Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens hat die Staatsanwaltschaft nun eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für hilfreiche Informationen ausgesetzt.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg setzt nun eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro (in Worten: fünftausend) für Hinweise aus, die zur Aufklärung des Verbrechens und zur Ermittlung oder Festnahme der Täter führen.

Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen bestimmt und nicht für Beamte, deren Beruf die Verfolgung von Straftaten ist.

Die Verteilung der Belohnung erfolgt ohne die Möglichkeit eines Rechtsstreits. Die Polizei Hamburg wird von Ansprüchen Dritter, die sich aus der Belohnung ergeben, freigestellt.

Hilfreiche Informationen werden von allen Polizeidienststellen, der Hinweishotline der Polizei Hamburg unter der Nummer 040 4286-56789 oder dem

Landeskriminalamt Hamburg, LKA 41

Bruno-Georges-Platz 1, 22297 Hamburg E-Mail: lkahh412@polizei.hamburg.de

entgegengenommen.

Siehe auch die Mitteilung der Staatsanwaltschaft Hamburg https://justiz.hamburg.de/staatsanwaltschaften/auslobungen

Transparenzhinweis:

Die Pressemitteilung, die am 08.04.2026 um 11:09 Uhr zu diesem Fall veröffentlicht wurde, wurde um den aktuellen Stand der Ermittlungen ergänzt und durch diese Mitteilung ersetzt.

Ende

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 31 auf 80 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 5 auf 6 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 18 auf 41. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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