Eine Frau wurde tot aufgefunden, Mordkommission sucht Zeugen. Tatverdächtige vorläufig festgenommen, Ermittlungen dauern an.
Tötungsdelikt in Hamburg-Poppenbüttel

Hamburg (ost)
Zeitpunkt der Feststellung: 22.08.2026, um 06:15 Uhr
Tatort: Hamburg-Poppenbüttel, Haberkamp – Hennebergpark/ Alsterwanderweg
Früh am Samstagmorgen wurde eine Frau mit tödlichen Verletzungen in einem Park im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel entdeckt. Die Mordkommission (LKA 41) hat die Untersuchungen wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt übernommen und sucht nach Zeuginnen und Zeugen.
Gemäß den bisherigen Informationen entdeckte eine Spaziergängerin gestern Morgen eine leblose Person am Alsterwanderweg in Poppenbüttel und alarmierte den Notruf. Die Rettungskräfte der Feuerwehr konnten nur noch den Tod der 60-jährigen Frau feststellen und fanden Anzeichen von Gewalt. Die angerufenen Streifenwagenbesatzungen sicherten den Tatort und starteten sofort Fahndungsmaßnahmen.
Die Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Untersuchungen, die später von der Mordkommission (LKA 41) in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitalverbrechen der Staatsanwaltschaft fortgeführt wurden.
Während der intensiven Einsatzmaßnahmen geriet eine 22-jährige Deutsche ins Visier der Ermittler. Es ergaben sich Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung der Verdächtigen. Gestern Abend wurde sie von Einsatzkräften in Alsterdorf aufgespürt und vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird die Frau heute einem Haftrichter vorgeführt. Die Untersuchungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an.
Personen, die zwischen Donnerstagabend und Samstagmorgen verdächtige Vorkommnisse in der Grünanlage beobachtet haben und/oder Informationen zum Fall haben, werden gebeten, sich unter 040 4286-56789 bei der Hinweishotline der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei 80 männliche und 6 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Von den Verdächtigen waren 18 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








