Ein 68-jähriger Mann wurde in Hamburg-Rahlstedt durch Messerstiche schwer verletzt und verstarb trotz Reanimation am Tatort. Ein 43-jähriger Mann wurde vorläufig festgenommen.
Tötungsdelikt in Hamburg-Rahlstedt

Hamburg (ost)
Zeitpunkt des Verbrechens: 23.12.2025, 21:30 Uhr
Ort des Verbrechens: Hamburg-Rahlstedt, Neuköllner Ring
In Hamburg-Rahlstedt wurde ein 68-jähriger Mann anscheinend durch Messerstiche so schwer verletzt, dass er trotz Wiederbelebungsversuchen durch Rettungskräfte am Tatort verstarb. Ein 43-jähriger Mann wurde in der Nähe des Tatorts vorläufig festgenommen.
Nach den bisherigen Informationen der ermittelnden Beamten suchte der Verdächtige den ihm zumindest flüchtig bekannten Geschädigten an dessen Wohnung auf. Dort öffnete ihm die Ehefrau des Opfers die Tür, kehrte jedoch in die Wohnung zurück, als der 68-Jährige an die Tür trat. Der Verdächtige stach ihm unerwartet mit einem Messer mehrmals in den Oberkörper und verursachte schwerste Verletzungen. Die Ehefrau geriet mit dem Verdächtigen in einen Kampf und erlitt dabei eine leichte Handverletzung.
Nach dem Vorfall entfernte sich der 43-jährige Türke zunächst vom Tatort und alarmierte über den Notruf die Einsatzkräfte, die ihn vorläufig festnahmen.
Der Geschädigte verstarb trotz Wiederbelebungsversuchen noch in der Wohnung.
Die Ermittlungen wurden zunächst vom Kriminaldauerdienst übernommen, die nun von der Mordkommission im Landeskriminalamt sowie der Staatsanwaltschaft Hamburg fortgesetzt werden. Zahlreiche Einsatzkräfte durchsuchten die Umgebung der Wohnung nach der Tatwaffe, die bisher noch nicht gefunden werden konnte.
Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die psychosoziale Akutbetreuung der Familienmitglieder und Freunde des Verstorbenen.
Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wird der Verdächtige einem Haftrichter vorgeführt.
Veh.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 im Jahr 2022 auf 67 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 im Jahr 2022 auf 86 im Jahr 2023. Davon waren 31 männliche und 5 weibliche Verdächtige im Jahr 2022 und 80 männliche und 6 weibliche Verdächtige im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 18 im Jahr 2022 auf 41 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








