Ein 29-jähriger Mann schlug einen 36-jährigen Mann nach einem Toilettengang im Zug, was zur Festnahme durch die Bundespolizei führte.
Toiletten-Körperverletzung im Zug

Hamburg (ost)
Nach den derzeitigen Untersuchungen der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll es am 22.09.2026 gegen 18:10 Uhr zu einer gewaltsamen Handlung an einem 36-jährigen Mann durch einen 29-jährigen Mann in einem fahrenden Metronom-Zug auf der Strecke Bremen – Hamburg-Harburg gekommen sein.
Der Verletzte soll sich während der Zugfahrt in einer Toilette befunden haben. Der deutsche Verdächtige soll mehrmals gegen die Tür der Toilette geschlagen und den Verletzten lautstark aufgefordert haben, die Toilette zu verlassen. Als der Verletzte die Toilette verließ, soll der Beschuldigte unerwartet mit der Faust ins Gesicht des Verletzten geschlagen haben. Durch den Faustschlag soll die Brille des 36-Jährigen beschädigt worden sein.
Beim Einfahren des Zuges am Bahnhof Harburg auf Gleis 5 konnten alarmierte Bundespolizisten den Verletzten sowie den Verdächtigen identifizieren. Der Verletzte stellte Strafantrag wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Äußerlich konnten keine Verletzungen an ihm festgestellt werden. Er lehnte die Anforderung eines Rettungswagens ab. Außerdem gab er an, die verdächtige Person nicht zu kennen.
Der Verdächtige verweigerte eine Stellungnahme zu den ihm vorgeworfenen Taten. Er gab an, Alkohol konsumiert zu haben, zeigte jedoch keine Anzeichen von Alkoholeinfluss. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der bereits wegen Gewaltverbrechen bekannte Mann vor Ort mit einem Platzverweis entlassen.
Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf “Körperverletzung und Sachbeschädigung” eingeleitet. Die weiteren Untersuchungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg durchgeführt.
WL
Quelle: Presseportal








