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Überfall auf Jugendlichen in Hamburg-Poppenbüttel

Polizei sucht Zeugen nach Raubüberfall auf 16-Jährigen, der von drei Jugendlichen bedroht und ausgeraubt wurde.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Zeitpunkt des Verbrechens: 10.04.2026, um 19:35 Uhr

Ort des Geschehens: Hamburg-Poppenbüttel, Kritenbarg, Grünfläche hinter dem Einkaufszentrum

Am Abend des Freitags wurde ein 16-Jähriger von drei vermeintlichen Jugendlichen überfallen und ausgeraubt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach den bisherigen Informationen der Kriminalpolizei lief der 16-Jährige entlang der Grünfläche hinter einem nahegelegenen Einkaufszentrum und passierte zwei vermeintliche Jugendliche. Kurz darauf folgten die beiden dem 16-Jährigen, woraufhin dieser weglief und stürzte. Die drei Verfolger des Minderjährigen holten ihn ein, bedrohten ihn unter anderem mit einem Messer und einem Teleskopschlagstock und forderten die Herausgabe seiner Wertgegenstände. Das Trio entwendete unter anderem hochwertige Kopfhörer des Jugendlichen, schlug mehrmals auf ihn ein und flüchtete dann in unbekannte Richtung.

Ein Passant, den der Geschädigte ansprach, alarmierte die Polizei. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen führten nicht zur Identifizierung der Tatverdächtigen, die wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

Täter 2:

Täter 3:

Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Raubes werden nun vom Raubdezernat Wandsbek (LKA 154) geführt und dauern an.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder Hinweise zu den vermeintlichen Räubern geben können, sich unter 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Zim.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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