Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen nach einem Überfall auf einen Paketboten in Sülldorf. Der Täter flüchtete mit einem Transporter.
Überfall auf Paketboten in Hamburg-Sülldorf

Hamburg (ost)
Vorfallzeit: 15.05.2026, um 13:25 Uhr
Vorfallsort: Hamburg-Sülldorf, Blutbuchenweg/Krautstücken
Die Polizei bittet um Mithilfe von Personen, die am Freitagmittag im Stadtteil Sülldorf einen 20-jährigen Paketboten überfallen haben.
Nach den bisherigen Erkenntnissen des Altonaer Raubdezernats (LKA 124) wurde der 20-jährige Mann beim Versuch, ein Paket zuzustellen, von einem Unbekannten angesprochen, der vorgab, der Empfänger der Sendung zu sein. Da er sich nicht legitimieren konnte, weigerte sich der Zusteller, das Paket herauszugeben. Als er dann zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stieß ihn der Unbekannte von hinten an, entriss ihm das Paket und schlug dem jungen Mann sein Mobiltelefon aus der Hand, mit dem er gerade den Notruf wählen wollte. Anschließend floh der mutmaßliche Räuber in einem silberfarbenen Transporter in unbekannte Richtung.
Der Geschädigte blieb unverletzt.
Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen konnten keine Tatverdächtigen ermittelt werden.
Die Ermittlungen, die nun vom LKA 124 geführt werden, sind noch im Gange.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder Informationen über den Angreifer haben, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Zim.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg zwischen 2022 und 2023 sind besorgniserregend gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 31 auf 80 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 5 auf 6 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 18 auf 41. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland registriert, insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








