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Überfall auf Schmuckhändler in Hamburg-Harburg

Unbekannte überfallen 30-jährigen Schmuckhändler in Parkhaus, Polizei sucht Zeugen. Täter mit Schusswaffe und Pfefferspray, flüchteten ohne Festnahme.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Die Tat ereignete sich am 04.06.2026 um 19:00 Uhr.

Der Vorfall fand in Hamburg-Harburg, am Harburger Ring (Parkhaus) statt.

Am Abend des Donnerstags wurde ein 30-jähriger Juwelier von Unbekannten in einem Parkhaus in Hamburg-Harburg überfallen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Harburger Raubdezernats (LKA 184) hatte der 30-jährige Mann zuvor ein nahegelegenes Juweliergeschäft beliefert. Auf dem Rückweg zu seinem Auto im Parkhaus wurde er von drei bisher unbekannten Tätern im Treppenhaus mit einer Schusswaffe bedroht, mit Pfefferspray attackiert und beraubt. Die Täter flüchteten aus dem Parkhaus in unbekannte Richtung. Der 30-Jährige wurde leicht verletzt, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung.

Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen konnten die Täter nicht festgenommen werden.

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) hat die ersten Ermittlungen am Tatort übernommen, die nun vom Raubdezernat in Harburg (LKA 184) fortgesetzt werden.

Die drei Verdächtigen wurden wie folgt beschrieben:

Ein Mann hatte blonde Haare, die anderen beiden Männer hatten schwarze Haare. Sie trugen hauptsächlich schwarze Kleidung, nur einer von ihnen hatte ein helles Oberteil an.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 bei der Polizei Hamburg zu melden.

Ende

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 im Jahr 2022 auf 67 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86 an, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Insgesamt waren 41 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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