Ein Unbekannter entriss der 89-Jährigen am 05.11.2026 um 09:40 Uhr nahe der Michaeliskirche die Halskette und verletzte sie leicht. Die Polizei bittet unter 040 4286-56789 um Hinweise.
Überfall auf Seniorin in Hamburg-Neugraben-Fischbek

Hamburg (ost)
Zeit der Tat: 05.11.2026, 09:40 Uhr
Ort der Tat: Hamburg-Neugraben-Fischbek, nahe der Michaeliskirche
Ein Unbekannter hat heute Vormittag im Stadtteil Neugraben-Fischbek eine 89-jährige Frau überfallen und leicht verletzt. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei war die 89-Jährige heute Vormittag nach der Erledigung von Arbeiten auf dem Rückweg zu ihrem Haus, als ein Unbekannter sie plötzlich von hinten angriff. Der ungefähr 40 bis 50 Jahre alte Mann riss der Frau mit Gewalt die Halskette ab, stieß sie anschließend zu Boden und floh in Richtung stadteinwärts.
Ein Nachbar, der die Hilferufe der Seniorin hörte, verständigte die Polizei und kümmerte sich zunächst um die 89-Jährige.
Die sofort mit mehreren Funkstreifenwagenbesatzungen eingeleitete Fahndung führte nicht zur Feststellung des mutmaßlichen Räubers. Er wird wie folgt beschrieben:
Die leicht verletzte Seniorin blieb vor Ort, nachdem eine Rettungswagenbesatzung sie behandelt hatte.
Die Ermittlungen werden vom zuständigen Fachkommissariat für Raubdelikte der Region Harburg (LKA 184) geführt.
Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder auf andere Weise Hinweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter 040 4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Zim.
Aktueller informiert: Abonnieren Sie jetzt den WhatsApp-Kanal der Polizei Hamburg! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
In Hamburg stieg die Zahl der registrierten Mordfälle von 35 im Jahr 2022 auf 74 im Jahr 2023 – ein Anstieg um rund 111 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 36 auf 67. Zugleich stieg die Zahl der Tatverdächtigen von 36 auf 86: 2022 waren 31 männlich, fünf weiblich und 18 nichtdeutsch; 2023 waren es 80 männliche, sechs weibliche und 41 nichtdeutsche Tatverdächtige. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland – mehr als sechsmal so viele wie Hamburg.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








