Drei Unbekannte überfallen und berauben einen 33-jährigen Taxifahrer in der Nacht. Polizei sucht dringend nach Hinweisen aus der Bevölkerung.
Überfall auf Taxifahrer in Hamburg-St. Pauli

Hamburg (ost)
Der Überfall ereignete sich am 06.04.2026 um 03:28 Uhr in Hamburg-St. Pauli, in der Lincolnstraße.
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein 33-jähriger Taxifahrer von drei Unbekannten überfallen und ausgeraubt. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Nach Angaben der Kriminalpolizei fuhr der Taxifahrer drei Männer von der Kieler Straße (ungefähr in Höhe der Straße Haferweg) bis zur Lincolnstraße in St. Pauli. Als der 33-Jährige seinen ehemaligen Fahrgästen ihr Wechselgeld geben wollte, sprühte ihm einer der Männer Reizgas ins Gesicht. Die Täter nahmen dann Bargeld aus der Brieftasche des Taxifahrers und flüchteten in unbekannte Richtung.
Der Taxifahrer erlitt eine Reizung der Augen.
Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen konnten die mutmaßlichen Räuber nicht gefunden werden. Einer von ihnen wird wie folgt beschrieben:
Es gibt derzeit keine genauere Beschreibung der anderen beiden Männer.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die Ermittlungen noch in der Nacht, die nun vom örtlichen Raubdezernat (LKA 114) fortgesetzt werden.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den mutmaßlichen Räubern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 36 auf 67 im selben Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 36 auf 86, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die hohe Anzahl von nicht-deutschen Verdächtigen, die von 18 auf 41 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








