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Überfall in Hamburg-Lurup

Zwei 15-jährige Ukrainer vorläufig festgenommen nach Straßenraub an 67-jährigem Mann, umfangreiche Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Zeitpunkt des Verbrechens: 12.08.2026, 04:40 bis 05:50 Uhr Ort des Verbrechens: Hamburg-Lurup, Lüdersring

Am gestrigen Tag wurden zwei 15-jährige Jugendliche von Zivilpolizisten vorläufig festgenommen. Sie werden verdächtigt, einen 67-jährigen Mann in Hamburg-Lurup überfallen und verletzt zu haben. Heute müssen sie vor einem Haftrichter erscheinen.

Nach den bisherigen Informationen der Kriminalpolizei spazierte gestern ein 67-jähriger Mann zum Bahnhof Elbgaustraße, als ihn zwei unbekannte Jugendliche nach der Uhrzeit fragten. Danach gingen sie in entgegengesetzte Richtungen davon.

Später fand man den 67-Jährigen am Boden liegend, nur wenige Meter vom Ort des Gesprächs mit den Jugendlichen entfernt. Er hatte Verletzungen am Kopf und im Gesicht und bemerkte den Diebstahl seiner persönlichen Gegenstände. Daraufhin alarmierte er die Polizei.

Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen konnten zunächst keine verdächtigen Personen festgenommen werden.

Ein Rettungswagen brachte den 67-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.

Das örtliche Raubdezernat (LKA 124) übernahm die Ermittlungen, die dank der Auswertung von Videoüberwachungsaufnahmen auf die Spur der beiden 15-jährigen Ukrainer führten.

Zivilpolizisten nahmen gestern Abend die beiden Jugendlichen in Hamburg-Lurup vorläufig fest.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Verdächtigen in Hamburg-Lurup.

Die Beschlüsse wurden vollstreckt und dabei wurden Beweismittel, darunter Teile des gestohlenen Eigentums, sichergestellt. Die Jugendlichen wurden gestern ins Untersuchungsgefängnis gebracht und mussten heute vor einem Haftrichter erscheinen, der Haftbefehle gegen beide erließ.

Die Ermittler des LKA 124 gehen davon aus, dass die beiden 15-Jährigen auch für einen Raub am letzten Donnerstag sowie für drei weitere Raubüberfälle (April, Juni, Juli 2026) in Hamburg-Lurup und -Stellingen mit ähnlicher Vorgehensweise verantwortlich sein könnten, bei denen sie mit anderen unbekannten Tätern zusammengearbeitet haben.

Die Ermittlungen dauern an.

Pap.

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Quelle: Presseportal

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