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Überfall in Hamburg-Uhlenhorst

Ein 37-Jähriger wurde von zwei Männern mit einer Schusswaffe bedroht und um Geld gebeten. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Tatzeit: 28.07.2026, gegen 19:00 Uhr bis 19:15 Uhr Tatort: Hamburg-Uhlenhorst, Schwanenwik

Nachdem gestern Abend ein 37-Jähriger in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Uhlenhorst überfallen wurde, sucht die Polizei nach Zeuginnen und Zeugen.

Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge war der 37-Jährige gestern im Begriff seine Wohnungstür aufzuschließen, als er plötzlich von zwei unbekannten Männern mit einer Schusswaffe bedroht und in seine Wohnung gedrängt wurde. Dort verlangten diese unter anderem die Herausgabe von Geld. Anschließend flüchteten die beiden komplett schwarz gekleideten, „südländisch erscheinenden“ Räuber mit ihrer Beute in unbekannte Richtung.

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, an denen auch der Polizeihubschrauber „Libelle 2“ beteiligt war, führten nicht zur Feststellung tatverdächtiger Personen.

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) führte die ersten Ermittlungen am Tatort, welche mittlerweile vom zuständigen LKA der Region Nord (LKA 144) übernommen wurden.

Zeuginnen und Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder anderweitig Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Zim.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 31 auf 80 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 5 auf 6 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 18 auf 41. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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