Polizei sucht Zeugen und Geschädigte nach riskanter Verfolgungsjagd mit 23-jährigem Fahrer.
Verbotenes Motorradrennen in Hamburg-Süd

Hamburg (ost)
Der Vorfall ereignete sich am 29.09.2026, ab 21:18 Uhr.
Ort des Geschehens: Hamburg-Moorfleet, Tunnel Moorfleet, bis Hamburg-Wilstorf, Winsener Straße
Ein 23-jähriger deutsch-rumänischer Staatsbürger wird von der Polizei untersucht, nachdem er gestern Abend versucht hatte, sich einer Kontrolle zu entziehen, nachdem er eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung begangen hatte. Die Polizei sucht auch nach Zeugen und möglichen Opfern.
Am gestrigen Abend fiel einer verdeckten Videowagenbesatzung ein Motorradfahrer auf, der den Moorfleeter Tunnel in südlicher Richtung mit einer Geschwindigkeit von 110 km/h statt der erlaubten 60 km/h befuhr. Als die Einsatzkräfte dem mutmaßlichen Fahrer auf der Bundesstraße 75 in Höhe der Anschlussstelle (AS) Georgswerder Anhaltesignale gaben, ignorierte er diese und versuchte, der Kontrolle zu entkommen. Dabei erreichte das Motorrad auf dem Streckenabschnitt zwischen den AS Georgswerder und Wilhelmsburg-Süd Geschwindigkeiten von bis zu 230 km/h bei erlaubten 80 km/h. Der zunächst unbekannte Fahrer nutzte auch den Standstreifen, um andere Verkehrsteilnehmer zu überholen.
Nachdem der Motorradfahrer an der Abfahrt Hohe Straße abgebogen war, bog er rechts in die Winsener Straße ein. Als er versuchte, verbotenerweise nach links abzubiegen und stadteinwärts an der AS Wilstorf aufzufahren, kam es dort zu einer Kollision mit einem Streifenwagen, der an der Auffahrt positioniert war.
Der gestürzte, aber unverletzte Motorradfahrer flüchtete zunächst zu Fuß in Richtung Reeseberg, konnte jedoch von Einsatzkräften eingeholt und vorläufig festgenommen werden.
Der Beschuldigte, der später als 23-jähriger deutsch-rumänischer Staatsbürger identifiziert wurde, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Polizeikommissariat 46 entlassen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens als Einzelfahrer sowie des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis ermittelt.
Die Verkehrsdirektion Süd (VD 4) bittet Zeugen und mögliche Geschädigte, die durch das Verhalten des Fahrers betroffen sind, sich unter der Rufnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Zim.
Schnell informiert: Abonnieren Sie jetzt den WhatsApp-Kanal der Polizei Hamburg! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in der Region Hamburg insgesamt 63.706 Verkehrsunfälle. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.679 Fälle aus, was 2,64% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 342 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 53.904 Fälle, was 84,61% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 8.881 innerorts (13,94%), 73 außerorts (0,11%) und 377 auf Autobahnen (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 63.706 |
| Unfälle mit Personenschaden | 7.781 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.679 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 342 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 53.904 |
| Ortslage – innerorts | 8.881 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 377 |
| Getötete | 28 |
| Schwerverletzte | 701 |
| Leichtverletzte | 8.602 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








