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Verdächtige festgenommen nach Geschäftseinbrüchen in Hamburg-Wandsbek

Zwei Männer wurden nach Einbrüchen in Hamburg-Wandsbek vorläufig festgenommen und müssen heute vor einem Haftrichter erscheinen.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Zeitpunkt des Verbrechens: a) 05.05.2026, um 22:30 Uhr

b) 04.05.2026, um 23:46 Uhr c) 03.05.2026, um 22:50 Uhr d) 03.05.2026, um 22:18 Uhr

Ort des Verbrechens: Hamburg-Wandsbek, Wandsbeker Marktstraße / Wandsbeker Marktplatz

Letzte Nacht haben verdeckte Polizeibeamtinnen und -beamte in Hamburg-Wandsbek zwei Männer vorläufig festgenommen, die verdächtigt werden, in mehrere Geschäfte eingebrochen zu sein. Beide Verdächtigen werden heute vor einem Haftrichter erscheinen müssen.

Nachdem zunächst Unbekannte am Sonntag- sowie am Montagabend in mehrere Geschäfte eingebrochen waren, hat das Landeskriminalamt für Einbruchdelikte in der Region Wandsbek (LKA 152) die Ermittlungen übernommen. Es scheint, dass die Täter die Glaselemente der Eingangsbereiche der Geschäfte durch körperliche Gewalt geöffnet haben, um Bargeld aus den Verkaufsbereichen zu stehlen.

Gestern Abend fielen verdeckte Fahnderinnen und Fahnder der Region Wandsbek auf zwei Männer auf, die versuchten, die Eingangstür eines Geschäfts in der Wandsbeker Markstraße zu öffnen. Die Polizistinnen und Polizisten nahmen die beiden Verdächtigen, einen 35-jährigen Afghanen und einen 42-jährigen Marokkaner, daraufhin vorläufig fest. Nach weiteren Ermittlungen und Videoauswertungen besteht der Verdacht, dass die beiden Männer auch für die früheren Taten (Sonntag / Montag) verantwortlich sein könnten.

Die Ermittlungen des LKA 152 sind noch im Gange.

Die beiden Verdächtigen werden heute dem Untersuchungsgefängnis überstellt, wo sie sich einem Haftrichter stellen müssen.

Ende

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, wobei alle 36 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 36 Verdächtige, darunter 31 Männer und 5 Frauen, von denen 18 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 67 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 86 Verdächtige, darunter 80 Männer und 6 Frauen, von denen 41 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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