Ein 65-Jähriger stach seinen Bruder auf einem Campingplatz lebensbedrohlich, Polizei ermittelt wegen versuchtem Totschlag.
Verhaftung nach Messerangriff in Hamburg-Ochsenwerder

Hamburg (ost)
Zeitpunkt des Verbrechens: 24.07.2026, um 19:33 Uhr
Ort des Geschehens: Hamburg-Ochsenwerder, Ochsenwerder Elbdeich
Gestern Abend kam es auf einem Campingplatz im Stadtteil Ochsenwerder zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Alter von 65 und 66 Jahren, bei der der ältere Mann lebensgefährlich verletzt wurde.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei gerieten die beiden Männer aus bisher ungeklärten Gründen in einen Streit, bei dem der 65-Jährige seinen Bruder mit einem Messer angriff und lebensgefährlich verletzte. Augenzeugen griffen ein und alarmierten die Feuerwehr und die Polizei.
Die sofort zum Tatort entsandten Polizeibeamten nahmen den deutschen Verdächtigen vorläufig fest.
Ein Rettungswagen brachte den 66-Jährigen unter ärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Sein Zustand hat sich mittlerweile stabilisiert.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) führte die ersten Ermittlungen vor Ort durch, die noch am selben Abend von der Mordkommission (LKA 41) in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitalverbrechen bei der Staatsanwaltschaft übernommen wurden.
Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Tatverdächtige von den Beamten ins Untersuchungsgefängnis gebracht, wo ein Haftrichter heute Mittag die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten Totschlags anordnete.
Die Ermittlungen, die gemeinsam von LKA 41 und der Staatsanwaltschaft geführt werden, dauern an.
Zim.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 36 Verdächtige, darunter 31 Männer und 5 Frauen. Von den Verdächtigen waren 18 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei nur 67 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 86, wobei 80 Männer und 6 Frauen beteiligt waren. Von den Verdächtigen waren 41 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








