Die Polizei führte eine großangelegte Verkehrskontrolle mit Fokus auf Zweiräder durch. Es wurden zahlreiche Verstöße festgestellt und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Verkehrskontrolle in Hamburg

Hamburg (ost)
Zeit: 21.05.2026, von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr Ort: Hamburger Stadtgebiet
Am Donnerstag führten Einsatzkräfte verschiedener Verkehrsdirektionen, der Schutz- und Wasserschutzpolizei sowie der Polizeiakademie unter Leitung der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) mobile und stationäre Kontrollen durch, mit dem Schwerpunkt auf „Zweiräder im Blick“.
Die steigende Nutzung von Zweirädern als Alternative zum Auto stellt neue Herausforderungen für die Verkehrssicherheit dar. Besonders ungeschützte Verkehrsteilnehmer sind häufig Gefahren im Straßenverkehr ausgesetzt, weshalb die gezielte Verkehrssicherheitsarbeit von großer Bedeutung bleibt.
Im Verlauf dieser Maßnahmen leiteten die insgesamt 219 eingesetzten Polizeibeamten und Mitarbeiter im Polizeidienst Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:
Straftaten
Ordnungswidrigkeiten
Zusätzlich wurden insgesamt 22 Mängelmeldungen erstellt – beispielsweise wegen fehlender Dokumente oder technischer Mängel – und insgesamt elf Blutprobenentnahmen angeordnet. Des Weiteren wurde 38 Fahrzeugführern vorläufig die Weiterfahrt untersagt.
Die Präventionsabteilung der Verkehrsdirektion führte auch zahlreiche Präventionsgespräche durch.
Es gab folgende besondere Vorkommnisse:
Ein 20-jähriger ukrainischer Fahrer eines Paketzustellunternehmens präsentierte den Polizeikräften während einer Kontrolle einen offensichtlich gefälschten deutschen Führerschein. Das mutmaßliche Falsifikat wurde eingezogen und dem Mann die Weiterfahrt untersagt. Zudem bestand der Verdacht, dass sich der 20-Jährige illegal in Deutschland aufhält. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
Auf dem Gelände der Verkehrsdirektion Ost (VD 3) in der Rennbahnstraße wurde der Fahrer eines Elektrokleinstfahrzeugs (eKfz) von den Polizeikräften überprüft. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass der Fahrer seinen E-Scooter unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln führte. Eine Blutprobe wurde angeordnet und dem Deutschen wurde die Weiterfahrt untersagt. Darüber hinaus führte der Mann eine kleine Menge Marihuana sowie verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente, eine Feinwaage und weitere Beweismittel mit sich, die aufgrund des Verdachts des Drogenhandels beschlagnahmt wurden. Entsprechende Strafverfahren wurden gegen den 24-Jährigen eingeleitet.
Mehrere Autofahrer meldeten der Polizei ein Fahrzeug, vermutlich der amerikanischen Feuerwehr, auf der Autobahn 7 in Höhe der Anschlussstelle Waltershof, das offensichtlich missbräuchlich Sonder- und Wegerechte nutzte. Bei einer anschließenden Kontrolle stellten die Polizeikräfte fest, dass es sich um ein Importfahrzeug aus den USA handelte, das einsatzbereite Sondersignale installiert hatte. Der 55-jährige Fahrer nutzte diese unrechtmäßig und schaltete sie dann und dort in Anwesenheit der Beamten ab. Es wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Die Polizei Hamburg wird auch zukünftig Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit auf den Straßen Hamburgs zu erhöhen und die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren.
Wen.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hamburg für 2022/2023
Die Drogenraten in der Region Hamburg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 15185 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 13914 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 10273, darunter 9123 Männer und 1150 Frauen. 4343 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 17022, wovon 15821 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 10839, darunter 9739 Männer und 1100 Frauen. 5086 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hat die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland verzeichnet – 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 15.185 | 17.022 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 13.914 | 15.821 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.273 | 10.839 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.123 | 9.739 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.150 | 1.100 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 4.343 | 5.086 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in der Region Hamburg insgesamt 63.706 Verkehrsunfälle. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.679 Fälle aus, was 2,64% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 342 Fällen gemeldet, was 0,54% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 53.904 Fälle, was 84,61% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 8.881 Unfälle (13,94%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 (0,11%) und auf Autobahnen 377 (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 63.706 |
| Unfälle mit Personenschaden | 7.781 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.679 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 342 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 53.904 |
| Ortslage – innerorts | 8.881 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 377 |
| Getötete | 28 |
| Schwerverletzte | 701 |
| Leichtverletzte | 8.602 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








