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Verkehrskontrolle in Hamburg

Die Polizei Hamburg führte gestern im gesamten Stadtgebiet Verkehrskontrollen mit Fokus auf Geschwindigkeitsmissachtungen durch. Über 180 Polizisten überprüften 465 Personen und 466 Fahrzeuge.

Foto: unsplash

Hamburg (ost)

Termine: 06.08.2026, 06:00 Uhr – 22:00 Uhr; Standorte: Hamburger Stadtgebiet

Die Polizei Hamburg beteiligte sich gestern unter der Leitung der Verkehrsdirektion 1 (VD 1) erneut an der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion “ROADPOL Speed” und führte im gesamten Hamburger Stadtgebiet mobile und stationäre Verkehrskontrollen durch, bei denen der Schwerpunkt auf Geschwindigkeitsverstößen von Autofahrern lag.

Das Ignorieren der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und sogenannte Aggressionsdelikte im Straßenverkehr sind nach wie vor Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Aus diesem Grund ist die Geschwindigkeitsüberwachung ein fester und dauerhafter Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei Hamburg.

Während der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion führten mehr als 180 Polizistinnen und Polizisten der Verkehrsdirektionen, der Polizeikommissariate, der Landesbereitschaftspolizei und der Wasserschutzpolizei im Hamburger Stadtgebiet mobile und stationäre Verkehrskontrollen durch und überprüften 465 Personen und 466 Fahrzeuge.

Sie leiteten entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die Ergebnisse der mobilen und stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen in diesem Zeitraum sind ebenfalls in die Auswertung zu den Geschwindigkeitsverstößen einbezogen:

Straftaten:

Ordnungswidrigkeiten:

Zusätzlich wurden insgesamt elf Mängelmeldungen von Polizeikräften ausgestellt – beispielsweise aufgrund von technischen Mängeln oder fehlenden Dokumenten.

Im Rahmen der Präventionsarbeit führte die Verkehrsdirektion 6 zahlreiche Aufklärungsgespräche und verteilte Informationsmaterialien, insbesondere an ungeschützte Verkehrsteilnehmer.

Während der Kontrollaktion ereigneten sich folgende Besonderheiten:

Bei der Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Köhlbrandbrücke durch die Wasserschutzpolizei (WSP) wurden innerhalb von knapp zwei Stunden 16 Autofahrer nach Geschwindigkeitsverstößen gestoppt und kontrolliert. Der höchste Verstoß bei den Lasermessungen betrug 92 km/h anstelle der erlaubten 50 km/h. Insgesamt müssen 13 Fahrer aufgrund ihrer Geschwindigkeitsüberschreitungen mit einem Fahrverbot, Punkten im Fahrerregister und entsprechenden Geldstrafen rechnen.

In Harburg (Brücke des 17.Juni/Nartenstraße) führten Einsatzkräfte des Polizeikommissariats 46 eine Geschwindigkeitskontrolle speziell beim Rechtsabbiegen von Lkw durch, bei dem eine Höchstgeschwindigkeit von 7 km/h (“Schrittgeschwindigkeit”) vorgeschrieben ist. In der insgesamt knapp vierstündigen Aktion stellten sie 30 Geschwindigkeitsverstöße von Fahrzeugen über 3,5 Tonnen, darunter auch drei Linienbusse des ÖPNV, fest; der höchste gemessene Wert betrug 28 km/h.

Um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen und alle Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr zu sensibilisieren, wird die Polizei Hamburg auch in Zukunft mit großem Engagement entsprechende Aktionen durchführen.

Mx.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in der Region Hamburg insgesamt 63.706 Verkehrsunfälle. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.679 Fälle aus, was 2,64% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 342 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 53.904 Fälle, was 84,61% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 8.881 Unfälle (13,94%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 Fälle (0,11%) und auf Autobahnen 377 Fälle (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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