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Verkehrskontrollen im Juni und Ausblick auf Juli

Im Juni lag der Fokus auf Alkohol- und Drogenbeeinflussung sowie Rotlichtmissachtung. Im Juli werden „Abbiegen und Wenden“ und „Vorfahrt/Vorrang“ thematisiert.

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Foto: Presseportal.de

Hamburg (ost)

Zeit: Juni 2026; Ort: Hamburger Stadtgebiet

Im Zuge der Initiative „Mobil. Aber sicher!“ lag der Fokus der Verkehrskontrollen und der Verkehrssicherheitsarbeit im Juni auf den Themen Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr sowie dem Ignorieren von roten Ampeln.

Bei etwa 490 durchgeführten Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 2.395 Fahrzeuge und 2.864 Personen.

Die Polizistinnen und Polizisten leiteten unter anderem folgende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:

Autofahrer:

Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

E-Scooter-Fahrer:

Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

Fahrradfahrer:

Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

Zu Fuß Gehende:

Ordnungswidrigkeiten

Zusätzlich stellten die Polizeikräfte insgesamt 118 Mängelmeldungen – z.B. wegen fehlender Papiere oder technischer Defekte – aus und ordneten insgesamt 19 Blutprobenentnahmen an.

Zusätzlich führten die Beamtinnen und Beamten, insbesondere der Präventionsabteilung der Verkehrsdirektion (VD 6), im Rahmen von „Hamburg gibt 8!“ über 330 präventive Bürgergespräche zu den genannten Schwerpunkten durch.

Die Polizei Hamburg wird weiterhin Verkehrskontrollen im Rahmen der Initiative „Mobil. Aber sicher!“ durchführen.

Im Juli werden die Einsatzkräfte sich hauptsächlich den Themen „Abbiegen und Wenden“ und „Vorfahrt/Vorrang“ widmen.

Abbiegen und Wenden

Im Jahr 2025 wurden 11.729 Verkehrsunfälle aufgrund von Abbiegen, Einfahren, Wenden und Rückwärtsfahren registriert. Der Anteil beträgt somit 18 Prozent aller in 2025 in Hamburg registrierten Verkehrsunfälle. Dabei wurden insgesamt 1.965 Beteiligte oder Mitfahrende verletzt. Von ihnen wurden 1.837 leicht und 119 schwer verletzt, neun Menschen verloren dabei ihr Leben. Besonders betroffen sind die ungeschützten Verkehrsteilnehmer, die mehr als die Hälfte aller Verletzten ausmachen. Bei den neun Verstorbenen handelt es sich um sechs Radfahrer und drei Motorradfahrer. Fehler beim Abbiegen sind die zweithäufigste Ursache für alle Verkehrsunfälle mit Personenschaden.

Kreuzende Verkehrsabläufe stellen aufgrund der Vielzahl der verkehrsbedingten Einflüsse (Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen, alle Verkehrsarten auf engem Raum usw.) eine besondere Herausforderung für die Verkehrsteilnehmer dar.

Vorfahrt/Vorrang

Im vergangenen Jahr wurden 2.467 Verkehrsunfälle aufgrund der Missachtung der Vorfahrtsregeln registriert. Dabei wurden insgesamt 993 Personen verletzt, davon verstarben drei, 75 wurden schwer verletzt und 915 leicht verletzt. Auch hier sind die ungeschützten Verkehrsteilnehmer mit 46 Prozent der Verletzten besonders betroffen.

Wen.

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Quelle: Presseportal

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