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Verkehrskontrollen in Hamburg

Im Mai 2026 überprüfte die Polizei Hamburg über 1.430 Fahrzeuge und 3.183 Personen auf technische Mängel und ruhenden Verkehr. Im Juni liegt der Fokus auf Alkohol, Drogen und Ampelmissachtung.

MAS
Foto: Presseportal.de

Hamburg (ost)

Zeiten: Mai 2026; Orte: Hamburger Stadtgebiet

Im Rahmen des Konzepts „Mobil. Aber sicher!“ überprüften Hamburger Einsatzkräfte gezielt Verkehrsteilnehmer und Fahrzeuge auf technische Mängel und parkende Fahrzeuge.

Während der stationären und mobilen Verkehrskontrollen im letzten Monat überprüften insgesamt 1.430 Polizeibeamte in Hamburg 3.892 Fahrzeuge und 3.183 Personen.

Die Polizisten leiteten unter anderem folgende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:

Fahrer von Kraftfahrzeugen:

Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

Nutzer von E-Scootern:

Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

Fahrradfahrer:

Ordnungswidrigkeiten

Zu Fuß Gehende:

Ordnungswidrigkeiten

Zusätzlich stellten die Einsatzkräfte insgesamt 215 Mängelmeldungen aus – zum Beispiel wegen fehlender Papiere oder technischer Mängel – und ordneten insgesamt 70 Blutprobenentnahmen an.

Zusätzlich führten die Beamten, insbesondere der Präventionsabteilung der Verkehrsdirektion (VD 6), im Rahmen von „Hamburg gibt 8!“ über 300 präventive Bürgergespräche zu dem genannten Schwerpunkt durch.

Die Polizei Hamburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen im Rahmen des Konzepts „Mobil. Aber sicher!“ durchführen.

Im Juni liegt der Fokus der polizeilichen Verkehrskontrollen auf den Bereichen Fahren unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen sowie das Ignorieren roter Ampeln.

Alkohol, Drogen und andere berauschende Substanzen beeinträchtigen nachweislich die kognitiven und motorischen Fähigkeiten, ein Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum sicher zu führen. Neben der Beeinträchtigung, Verkehrssituationen wie Geschwindigkeit und Entfernung angemessen einzuschätzen, ist auch die Reaktionsfähigkeit deutlich reduziert. Im Jahr 2025 ist die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss in Hamburg um 2,4 Prozent auf 764 gesunken. Dabei wurden 410 Personen verletzt, drei Menschen starben. Besonders betroffen sind E-Scooter-Fahrer (+19,2 %), Radfahrer (+21,4 %) und Lkw-Fahrer (+23,1 %), während die Zahlen bei Autofahrern (-14,7 %) und Fußgängern (-36,4 %) rückläufig sind. Die Anzahl der Unfälle unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel blieb mit 250 nahezu konstant, die Anzahl der Verletzten sank um 13,6 Prozent. In 62 Prozent dieser Fälle wurde eine THC-Beeinflussung festgestellt. Besonders auffällig ist der Anstieg der Unfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen unter Drogeneinfluss um 19,3 Prozent auf 130 Fälle.

Das Ignorieren des Rotlichts bleibt weiterhin eine der Hauptunfallursachen für Verkehrsunfälle mit verletzten Personen, bei denen insbesondere die Gruppe der ungeschützten Verkehrsteilnehmer zum Teil schwerste Verletzungen erleiden. Allerdings missachten Radfahrer, Fußgänger und EKF-Nutzer oft selbst rote Ampeln. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 22.720 Rotlichtverstöße erfasst, davon wurden 2.609 durch die ungeschützten Verkehrsteilnehmer verursacht. Insgesamt wurden in diesem Zusammenhang 522 Verkehrsunfälle erfasst, wobei 414 Unfälle von Autofahrern verursacht wurden.

Mx.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hamburg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 63.706 Unfälle. Davon endeten 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.679 Fälle aus, was 2,64% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 342 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (84,61%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 53.904 Fällen. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 8.881 Unfälle innerorts (13,94%), 73 außerorts (0,11%) und 377 auf Autobahnen (0,59%). Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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