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Verkehrskontrollen in Hamburg

Die Polizei Hamburg setzte im Dezember die Kampagne „Mobil. Aber sicher!“ fort, mit Fokus auf Alkohol, Drogen und Geschwindigkeit. Im Januar stehen Rotlichtverstöße und Ablenkung im Fokus.

mobil
Foto: Presseportal.de

Hamburg (ost)

Zeitraum: Dezember 2025

Orte: Hamburger Stadtgebiet

Im Zuge der Aktion „Mobil. Aber sicher!“ führte die Polizei Hamburg im Dezember ihre Überwachungen fort und konzentrierte sich auf die Themen „Alkohol und Drogen“ sowie „Geschwindigkeit“.

Der Gebrauch von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr führt regelmäßig zu Verkehrsunfällen. Insbesondere die Weihnachtsmärkte und anderen Feierlichkeiten in der Adventszeit bieten viele Gelegenheiten, Alkohol zu konsumieren. Die Polizei führte daher gemäß dem Motto „Don’t drink and drive“ verstärkt Kontrollen in der Umgebung von Weihnachtsmärkten durch.

Bei den insgesamt 704 durchgeführten Kontrollen im vergangenen Monat wurden zusammen 4.321 Fahrzeuge und 3.514 Personen überprüft.

Die Polizistinnen und Polizisten leiteten unter anderem folgende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:

Autofahrende:

Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

E-Scooter-Fahrende:

Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

Fahrradfahrende:

Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

Zu Fuß Gehende:

Ordnungswidrigkeiten

Zusätzlich wurden insgesamt 324 Mängelmeldungen – z.B. wegen fehlender Papiere oder technischer Mängel – erstattet und 52 Blutproben entnommen.

Zudem führten die Einsatzkräfte insgesamt 461 präventive Bürgergespräche zu den Schwerpunktthemen.

Die Polizei Hamburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen im Rahmen der Kampagne „Mobil. Aber sicher!“ durchführen und sich im Januar hauptsächlich den Themen „Rotlicht“ und „Ablenkung und Unachtsamkeit“ widmen.

Die Missachtung von Ampelrotlicht ist nach wie vor eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle, bei denen Personen häufig verletzt werden. Besonders ungeschützte Verkehrsteilnehmende wie Radfahrende, Fußgänger und E-Scooter-Nutzende erleiden oft schwere Verletzungen, tragen aber auch durch ihr eigenes Fehlverhalten zu einem erhöhten Unfallrisiko bei. Ablenkungen wie die Nutzung des Handys oder lautes Musikhören mit Kopfhörern können zu Unaufmerksamkeiten führen, die ebenfalls die sichere Teilnahme am Straßenverkehr beeinträchtigen.

Pap.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hamburg für 2022/2023

Die Drogenraten in der Region Hamburg stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 15185 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 17022 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 13914 auf 15821. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 10273 auf 10839 zurück. Davon waren 9739 männlich, 1100 weiblich und 5086 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.185 17.022
Anzahl der aufgeklärten Fälle 13.914 15.821
Anzahl der Verdächtigen 10.273 10.839
Anzahl der männlichen Verdächtigen 9.123 9.739
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.150 1.100
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 4.343 5.086

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hamburg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 63.706 Unfälle. Davon entfallen 7.781 Unfälle auf Personenschäden, was 12,21% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 1.679 Fälle aus, was 2,64% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 342 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 53.904 Fälle, was 84,61% ausmacht. In innerorts gelegenen Bereichen ereigneten sich 8.881 Unfälle (13,94%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,11%) und auf Autobahnen 377 Unfälle (0,59%). Die Anzahl der Getöteten belief sich auf 28, Schwerverletzte auf 701 und Leichtverletzte auf 8.602.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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