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Verkehrsunfallflucht in Hamburg-Eimsbüttel

Ein E-Scooter-Fahrer wurde schwer verletzt, nachdem er mit einem Radfahrer kollidierte und dieser vom Unfallort flüchtete.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Unfallzeit: Am 11.02.2026 um 13:40 Uhr

Unfallort: Hamburg-Eimsbüttel, Schlankreye / Bogenstraße

Heute Mittag wurde ein 62-jähriger E-Scooter-Fahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Fahrradfahrer mutmaßlich schwer verletzt. Der Radfahrer verließ daraufhin unerlaubt den Unfallort. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfall-Teams (VD 23) fuhr der 62-Jährige mit seinem Elektrokleinstfahrzeug auf dem Fahrradschutzstreifen der Bogenstraße in Richtung Grindelallee. Nachdem er die Kreuzung Bogenstraße / Schlankreye passiert hatte, kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem vermutlichen Zusammenstoß mit dem Fahrradfahrer.

Der Radfahrer hielt zunächst an und wurde von einer Passantin auf den Unfall aufmerksam gemacht. Danach flüchtete er jedoch unerlaubt in Richtung Schlankreye vom Unfallort, ohne dem Gestürzten Erste Hilfe zu leisten.

Der 62-jährige Mann stürzte daraufhin zu Boden, erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Die Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Funkstreifenwagen führten bisher nicht zur Identifizierung des Flüchtigen, der wie folgt beschrieben wird:

Die Ermittlungen werden nun von der Verkehrsdirektion Innenstadt / West (VD 22) übernommen und dauern an.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und/oder Hinweise zum Fahrradfahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Pap.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hamburg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in der Region Hamburg insgesamt 63.706 Verkehrsunfälle. Davon waren 7.781 Unfälle mit Personenschaden, was 12,21% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.679 Fälle aus, was 2,64% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 342 Fällen gemeldet, was 0,54% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 53.904 Fälle, was 84,61% entspricht. Von den Verkehrsunfällen fanden 8.881 innerorts (13,94%), 73 außerorts (0,11%) und 377 auf Autobahnen (0,59%) statt. Insgesamt gab es 28 Getötete, 701 Schwerverletzte und 8.602 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 63.706
Unfälle mit Personenschaden 7.781
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.679
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 342
Übrige Sachschadensunfälle 53.904
Ortslage – innerorts 8.881
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 377
Getötete 28
Schwerverletzte 701
Leichtverletzte 8.602

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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