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Warum in vier Bundesländern gegen linksextreme Gewalttäter ermittelt wird

Die Ermittlungen betreffen insgesamt zwölf Beschuldigte im Alter von 18 bis 37 Jahren, die der marxistisch-leninistischen Gruppierung angehören.

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Berlin, Brandenburg
Quelle: Foto: (Augustin-Foto) Jonas Augustin / Foto: Foto: (Augustin-Foto) Jonas Augustin

Rund 20 Wohnungen wurden am 3. November 2026 in mehreren Bundesländern durchsucht, im Rahmen einer großangelegten Razzia gegen mutmaßlich linksextreme Gewalttäter. Die Soko LinX des Landeskriminalamtes Sachsen führte die Durchsuchungen durch, die sich gegen das “Kollektiv Zwickau” richten. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Die Ermittlungen betreffen insgesamt zwölf Beschuldigte im Alter von 18 bis 37 Jahren, die der marxistisch-leninistischen Gruppierung angehören. Diese sollen in den vergangenen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen Angriffe auf politische Gegner verübt haben, darunter auch mit Schlagstöcken und Pfefferspray. Das Markenzeichen dieser Linksextremen ist das Symbol von Hammer und Sichel, während sie sich auch mit dem roten Sowjetstern identifizieren. Ihr Gruß lautet: “Rot Front” und die geballte Faust.

Durchsuchungen in mehreren Bundesländern

Die Polizei führte die Razzia in den frühen Morgenstunden in den Regionen Zwickau, Thüringen, Leipzig, Bremen, Hamburg und Dresden durch. Die Gruppierung, die als dogmatische Linksextremisten gilt, wird verdächtigt, gefährliche Körperverletzungen, Raub und schweren Landfriedensbruch begangen zu haben. Ziel der Gruppierung soll es sein, gegen Rechtsradikale vorzugehen und eine Basis für eine kommunistische Partei zu schaffen. Der Name “Kollektiv Zwickau” ist gewählt, da die meisten Tatverdächtigen aus dieser Stadt stammen oder dort wohnen.

Öffentliche Präsenz und Verfassungsschutz

Auf ihrer Instagram-Seite zeigt sich das Kollektiv öffentlich und fordert unter anderem “Freiheit für Maja”, eine non-binäre Person, die in Ungarn nach einem brutalen Überfall zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde. Sachsens LKA-Sprecher Kay Anders bestätigte die Durchsuchungen und erklärte: “Hintergrund ist ein großangelegtes Ermittlungsverfahren.”

Im Verfassungsschutzbericht Sachsen 2025 wird auf Seite 195 erwähnt, dass es zuletzt keine “öffentlichkeitswirksamen Auftritte” des “Kollektiv Zwickau” gab. Der Nachrichtendienst vermutet, dass eine erste Polizei-Razzia im Februar 2025 der Grund dafür sein könnte. Nach Informationen des Verfassungsschutzes könnte die Gruppierung durch ihre Aktivitäten das Ziel verfolgen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung durch eine gewaltsame Revolution zu ersetzen.

Die Razzia zeigt, dass die Sicherheitsbehörden die Aktivitäten der Linksextremen weiterhin genau beobachten.


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Bildquelle: Quelle: Foto: (Augustin-Foto) Jonas Augustin

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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TS