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Weiterer Ermittlungserfolg in Hamburg-Heimfeld

Ein 30-Jähriger wurde verhaftet und zwei weitere Männer vorläufig festgenommen. Tatwaffe, Bargeld und Mobiltelefone sichergestellt. Hintergründe noch unklar.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Der Vorfall ereignete sich am 15.06.2026 um 12:11 Uhr.

Ort des Geschehens war die Schwarzenbergstraße in Hamburg-Heimfeld.

Im Juni dieses Jahres gab es im Schwarzenbergpark in Hamburg-Heimfeld Schüsse, die zu einer gefährlichen Körperverletzung führten, bei der ein 45-jähriger Mann verletzt wurde. Gestern haben Polizeibeamte einen weiteren Durchsuchungsbeschluss vollstreckt, bei dem ein 30-jähriger Mann verhaftet und zwei weitere Männer vorläufig festgenommen wurden.

Es wird zunächst auf die ursprüngliche Pressemitteilung verwiesen, die unter folgendem Link zu finden ist: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6294843.

Im weiteren Verlauf wurden bereits Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt und zwei Verdächtige festgenommen (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6294843).

Während der Ermittlungen der Kriminalpolizei geriet ein 30-jähriger Mann ins Visier, der verdächtigt wird, den Vorfall im Juni in Auftrag gegeben zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin beim Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnanschrift im Stadtteil Neugraben.

Die Einsatzkräfte des Drogendezernats und des Landeskriminalamts der Region Harburg (LKA 18) vollstreckten gestern Nachmittag den Durchsuchungsbeschluss. Dabei wurde auch das Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamtes (LKA 24) eingesetzt. Bei der Durchsuchung wurden eine scharfe Schusswaffe, mehrere Mobiltelefone und insgesamt rund 20.000 Euro Bargeld sichergestellt.

Im Wohnhaus trafen die Einsatzkräfte auf den 30-jährigen türkischen Verdächtigen, der aufgrund zweier Abschiebehaftbefehlen verhaftet wurde. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er dem Amt für Migration übergeben.

Zusätzlich befanden sich zwei weitere Männer (31, 32) in den Räumlichkeiten. Der 31-jährige türkische Staatsangehörige führte eine Schusswaffe bei sich und wurde vorläufig festgenommen, da er gegen das Waffengesetz verstieß. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er in Untersuchungshaft genommen und muss im Laufe des Tages vor einem Haftrichter erscheinen.

Der Verdacht besteht bei der dritten Person, einem 32-jährigen Türken, dass er sich illegal in Deutschland aufhält. Deshalb wurde er ebenfalls vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Amt für Migration übergeben.

Die gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei, insbesondere zu den noch unbekannten Schützen, dauern an.

Die Polizei bittet weiterhin Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können und sonstige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Hinweistelefon der Polizei unter der Rufnummer 040/ 4286 – 56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Wen.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 im Jahr 2022 auf 67 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei die Mehrheit männlich war. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 18 im Jahr 2022 auf 41 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

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