Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Zeugenaufruf nach möglichem Vorfall in Hamburg-Eilbek

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein Mann in ein Auto gezogen und abgefahren. Polizei sucht dringend Zeuginnen und Zeugen.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Der Vorfall ereignete sich am 30.03.2026 um 00:30 Uhr in Hamburg-Eilbek, in der Nähe des U-Bahnhofs Ritterstraße.

In der Nacht von Sonntag auf Montag sollen mehrere unbekannte Täter einen Mann in ein Fahrzeug gezogen und dann davongefahren sein. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Drogenabteilung wurde der mögliche Geschädigte, ein 31-jähriger Mann, vor einer Shisha Bar von zwei dunkel gekleideten Männern angegriffen. Anschließend soll er von den Verdächtigen in ein dunkles Auto gedrängt worden sein, das dann in Richtung Innenstadt fuhr. Seitdem ist der 31-Jährige verschwunden.

Anwohner, die auf die Situation aufmerksam wurden, alarmierten die Polizei. Eine sofortige Fahndung mit mehreren Streifenwagen führte jedoch nicht zur Identifizierung der Beteiligten oder des genutzten Fahrzeugs.

Nachdem der Kriminaldauerdienst (LKA 26) am frühen Montagmorgen mit den ersten Ermittlungen begonnen hatte, werden diese nun vom zuständigen Landeskriminalamt fortgesetzt. Die Ermittler schließen derzeit einen möglichen Zusammenhang mit Drogen nicht aus.

Die Polizei bittet nun weitere Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall, dem Aufenthaltsort des Mannes und dem dunklen Auto haben, sich beim Hinweistelefon der Polizei unter 040/ 4286 – 56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Mx.

Bleiben Sie auf dem Laufenden: Abonnieren Sie jetzt den WhatsApp-Kanal der Polizei Hamburg! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass 41 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft waren. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 67
Anzahl der Verdächtigen 36 86
Anzahl der männlichen Verdächtigen 31 80
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 18 41

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24