Ein 19-jähriger Mann wurde Opfer eines Raubes in Hamburg-Hamm. Die Polizei sucht dringend Zeuginnen und Zeugen für den Vorfall.
Zeugenaufruf nach schwerem Raub in Hamburg-Hamm

Hamburg (ost)
Die Straftat ereignete sich am 11.09.2026 zwischen 19:46 Uhr und 20:46 Uhr in Hamburg-Hamm, in der Neue Süderstraße / Schurzallee-Mitte
Am Abend des Freitags wurde ein junger Mann im Alter von 19 Jahren in der Nähe der Neue Süderstraße / Schurzallee-Mitte in Hamburg-Hamm Opfer eines Raubüberfalls. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach den bisherigen Informationen des zuständigen Landeskriminalamtes (LKA 164) befand sich das Opfer zusammen mit zwei Freunden auf dem Weg zum Kleingartenverein “Die Sandhasen” über den Bahnübergang. Während die Begleiter einige Meter voraus waren, wurde der 19-Jährige von fünf bis sieben unbekannten, dunkel gekleideten und maskierten Männern angesprochen und plötzlich angegriffen. Sie schlugen ihn, sprühten Reizgas und raubten sein Portemonnaie. Danach flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und wurde mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr.
Bisher führten die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nicht zur Festnahme der Verdächtigen. Am Tatort wurde das vermutlich verwendete Pfefferspray sichergestellt.
Die Ermittlungen werden vom LKA 164 durchgeführt.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Mar.
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Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hamburg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in der Region Hamburg stiegen von 1756 Fällen im Jahr 2022 auf 2174 Fälle im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 877 auf 1028. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1045 auf 1190, wobei der Großteil männlich war. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 552 auf 684. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.756 | 2.174 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 877 | 1.028 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.045 | 1.190 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 938 | 1.095 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 107 | 95 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 552 | 684 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 auf 67. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 auf 86, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Insgesamt waren 41 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








