Am Dienstagvormittag wurde ein 34-Jähriger in St. Georg durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf nach versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-St. Georg

Hamburg (ost)
Der Vorfall ereignete sich am 18.08.2026 um 10:30 Uhr in Hamburg-St. Georg, am Besenbinderhof.
Am Dienstagmorgen gab es einen Streit zwischen zwei Männern im Stadtteil St. Georg, bei dem ein 34-Jähriger lebensgefährliche Verletzungen durch Messerstiche erlitt. Die Ermittlungen wurden von der Mordkommission (LKA 41) übernommen.
Nach den aktuellen Informationen kam es im Bereich des August-Bebel-Parks zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 34-Jährigen und einem Bekannten. Der Angreifer verletzte den 34-Jährigen schwer mit einem Messer und flüchtete dann auf einem Fahrrad in Richtung des Bahnhofs “Berliner Tor”.
Die Rettungskräfte versorgten sofort den Verletzten und brachten ihn mit einem Notarzt ins Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Der Mann schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.
Die Fahndungsmaßnahmen mit verschiedenen Streifenwagen führten nicht zur Ergreifung der verdächtigen Person, die ein rotes Oberteil und eine blaue, kurze Jeans trug.
Die Ermittlungen werden vom LKA 41 in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft Hamburg durchgeführt und dauern an. Die Beamten gehen davon aus, dass die beiden Männer der örtlichen Drogenszene angehören.
Die Strafverfolgungsbehörden bitten Zeugen, die Informationen zur verdächtigen Person haben und/oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Wen.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hamburg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hamburg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 35 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 36 im Jahr 2022 auf 67 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 36 im Jahr 2022 auf 86 im Jahr 2023, wobei 80 männliche und 6 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Darunter waren 18 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022 und 41 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 67 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 86 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 31 | 80 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 18 | 41 |
Quelle: Bundeskriminalamt








